Martinsmarkt erfreut Gäste und Kaufleute

Von: mas
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Brezeln verteilt: Der Besuch d
Brezeln verteilt: Der Besuch des Mannes hoch zu Ross freute auch GVB-Chef Günter Diederen (2.v.r.). Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. „Alles bestens”, rief Elke Jungbluth sozusagen im Vorbeigehen. Nicht, dass die Geschäftsfrau schnell nach Hause wollte. Die stetig zunehmende Kundschaft musste versorgt werden.

Im Fachgeschäft der Vize-Vorsitzenden des Gewerbeverbandes Baesweiler (GVB) war das so - und bei vielen anderen Kolleginnen und Kollegen auch. „Das gute Wetter tut sicherlich einiges dazu”, strahlte GVB-Chef Günter Diederen. Auch er registrierte den enormen Zulauf beim Baesweiler Martinsmarkt sehr erfreut.

Obwohl Diederen offenbar mehr Kindergesichter als „reife” Kunden an sich vorüberziehen sah. Denn der GVB-Vorsitzende ist jedes Jahr gerne unterwegs, wenn die Brezeln verteilt werden. In dieser Rolle folgte er brav dem „heiligen Mann” in Person von Hermann-Josef Wintgens, der sein schwarzes Ross die Einkaufsmeile herunter führte und Kinder sowie Erwachsene mit Süßgebäck beschenkte.

Davon profitierte auch das Ehepaar Andre und Ruth Schaaf aus Setterich. Beide bummelten mit ihren Kindern durch das hübsch illuminierte Baesweiler Geschäftszentrum. Ruth Schaaf, ihre beiden mampfenden Söhne Milan (4) und Noah (3) an den Händen, machte dem GVB ein Kompliment. „Ich könnte sicherlich nach Aachen zum Shoppen fahren, aber hier kriegen wir auch alles.” Gibts denn auch etwas, was den Setterichern nicht gefällt? „Ja, die Leerstände der Ladenlokale”, antwortete die zweifache Mutter spontan.

Zu einem Spontankauf hatten sich auch die beiden Herzogenrather Willi und Johanna Lafarre entschlossen. „Nö, für Weihnachtseinkäufe ist es noch zu früh, wir finden Baesweiler einfach nur gemütlich und gucken uns ein bisschen um”, sagte Johanna Lafarre und spendierte dabei ihrem Mann noch etwas Warmes: ein paar dicke Winterstiefel.

Ob es stellvertretend für viele Geschäftsleute gemeint ist, was Birgit Hennes als Fazit aus dem Dämmershopping zog? Die Inhaberin einer Modeboutique lachte übers ganze Gesicht und zeigt auf die Kundschaft im Laden. „Wir sind sehr zufrieden. Der gute Besuch treibt meine Laune sicherlich weiter nach oben”, fand sie den Martinsmarkt „sehr gelungen”. Das mochten auch die Besucher empfinden, die noch bei einbrechender Dunkelheit draußen vor dem Eiscafé saßen oder mit dem offenen Cabrio durch die Kirchstraße spazieren fuhren. Einfach gucken, gesehen werden - oder wie Johanna Lafarre aus Herzogenrath es beschreibt: „Wir haben gerade noch eine halbe Stunde lang jemullt.”

Mit Freunden. „Denn die sieht man regelmäßig auf solchen Festen.”
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