Alsdorf - Marienschule hat viel mehr Platz am neuen Standort

Marienschule hat viel mehr Platz am neuen Standort

Von: Yannick Longerich
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Schüler und Lehrer der Marienschule haben ihre neue Heimat an der Pestalozzistraße gefunden: Am ersten Schultag nach den Sommerferien stand Organisatorisches auf der To-Do-Liste. Später erforschte man in aller Ruhe jeden Winkel des neuen Standorts.
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Schüler und Lehrer der Marienschule haben ihre neue Heimat an der Pestalozzistraße gefunden: Am ersten Schultag nach den Sommerferien stand Organisatorisches auf der To-Do-Liste. Später erforschte man in aller Ruhe jeden Winkel des neuen Standorts.

Alsdorf. Als wollte der verhangene Spätsommerhimmel einen kleinen Anstoß geben, schickte er während der herzlichen Begrüßung durch Schulleiterin Susanne Kaempf und Bürgermeister Alfred Sonders einen kurzen Regenschauer. Schüler, Lehrerkollegium und Eltern wurden somit sanft zum verfrühten Eintritt in den neuen Standort der Marienschule gedrängt.

Auch wenn das Wetter am Mittwochmorgen ansonsten keinerlei Grund zur Freude gab, die Stimmung in der Schulgemeinde war prächtig. Sechs Wochen ist es her, dass von der „alten“ Marienschule in der Marienstraße unter Tränen Abschied genommen wurde. Bis die ehemalige Hauptschule in der Pestalozzistraße bezugsfertig war, wartete noch ein Berg an Arbeit.

Unter anderem wurden die Sanitäranlagen komplett saniert, die Flure neu gestrichen und mit einer Akkustik-Deckenverkleidung versehen und der Verwaltungstrakt innerhalb des Gebäudes verlegt und vergrößert. Die letzten zehn Tage der Ferien verbrachte Kaempf mit ihrem Kollegium damit, Mobiliar und Zubehör zu verstauen und einzurichten. „Wehmut hat sich in Enthusiasmus verwandelt. Ausnahmslos alle Kollegen haben mit angepackt, sonst wäre wir nicht da, wo wir jetzt sind“, erzählte die sichtlich stolze Schulleiterin. Besonders zufrieden ist sie mit dem weitaus höheren Platzangebot.

Dem limitierten Raum an der Marienstraße stehen nun unter anderem weitläufige Werkräume und darüber hinaus sogenannte „Differenzierungsräume“ gegenüber. Zum einen bieten diese die Möglichkeit, beispielsweise Gruppenarbeiten einfacher zu gliedern, zum anderen hat die Schulgemeinde nun ausreichend Platz, um weiter zu wachsen. „Es ist eine große Chance für unsere Zukunft“, erläuterte Kaempf.

Ein „dritter Pädagoge“

Bürgermeister Sonders zeigte sich hocherfreut, dass der Umzug, der leider immer etwas im Schatten des „Kubiz“-Neubaus stand, nun alle Alsdorfer Schulen auf dasselbe hochmoderne Level hebt. Lichtdurchflutete Räume und eine beruhigende Farbgestaltung aller Wände verwandeln laut Kaempf die Lehrräume in eine Art „dritten Pädagogen“.

Neue Stundenpläne verteilt

Den ungeliebten ersten Schultag verbrachten die Schüler mit Ausnahme der neuen Jahrgangsstufe fünf – die Neulinge haben erst am Donnerstag ihren großen Tag – mit ihren Klassenlehrern. Nachdem Bücher und Stundenpläne ausgeteilt waren, nahm man sich ausgiebig Zeit, die neue Heimat kennenzulernen. Traditionell wird an der Marienschule weiterhin der „sanfte Übergang“ praktiziert: Eine Woche lang werden die Schüler lediglich bis 12 Uhr Unterricht haben.

Die Arbeiten ist freilich noch nicht zu Ende. Kaempf schilderte, dass die Turnhalle die einzige Verschlechterung in Vergleich zur Marienstraße darstelle. Hier müsse dringend saniert werden. Außerdem kämpft sie für ein großes Selbstlernzentrum, welches in der ehemaligen Küche installiert werden soll. Die Verschönerung des Pausenhofs sowie eine fehlende Möglichkeit zum Verdunkeln der Aula bei den beliebten Theaterprojekten sind weitere Punkte der Agenda. Der Veränderungsprozess an der Marienschule wird also weitergehen.

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