Alsdorf - Mariadorfer Männergesangverein Polyhymnia brilliert vor vollem Haus

Mariadorfer Männergesangverein Polyhymnia brilliert vor vollem Haus

Von: rp
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Gutes Team: der traditionsreiche MGV Polyhymnia mit Dirigent Rudolf Casper. Foto: Stefan Schmitz

Alsdorf. Es ging keine Maus mehr ins Forum der Marien-Realschule Alsdorf-Blumenrath, wohin der MGV Polyhymnia Mariadorf zu seinem Jahreskonzert unter dem Motto „Wein, Weib und Gesang“ geladen hatte. Schon zwei Stunden vor Beginn konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen auf das Konzert einstellen.

Leider konnte das Konzert erst knapp eine Stunde später beginnen, weil ein Sänger wenige Minuten vor Konzertbeginn zusammenbrach und ärztliche Hilfe benötigte.

Vorsitzender Günter Schmadalla begrüßte Ehrengäste, unter ihnen Pater Fritz Siegers, Bürgermeister Alfred Sonders, Wilfried Leisten, Vorsitzender des Chorverbands der Städteregion Aachen, und Susanne Kaempf, Rektorin der Marien-Realschule. Auch Jolanta Kosira, Sopran am Stadttheater Aachen, bereits zum dritten Mal in Mariadorf dabei, wurde begeistert begrüßt.

Chorleiter Rudolf Casper, der die Gesamtleitung innehatte, führte die 25 Sänger, die sich prächtig präsentierten, durch ein vielseitiges und eindrucksvolles Programm, das mit dem Aachener Sängergruß eingeleitet wurde. Dem Vorsitzenden blieb es vorbehalten, die Zuschauer über die einzelnen Lieder zu informieren. Hierzu gehörte zu Beginn „O Isis und Osiris“, Chor der Priester aus der Zauberflöte, gekonnt vom MGV vorgetragen, sowie die herzergreifende Melodie „Santo“ von Torre W. Aas.

Mit zwei Ohrwürmern wartete Jolanta Kosira auf, darunter „O mio babino caro“ und später die Arie der „Olympia“. Mit fünf weiteren Liedern, unter anderem „Schwinge dich auf mein Lied“, „Mein Dorf“, einem rührenden Heimatlied, und dem schwungvollen „Ich ging in einer Nacht“ ging es in die Pause.

Danach gab es drei Trinklieder „Im Krug zum grünen Kranze“, „Moselwein“ oder dem Trinklied „Ein kleines Malheur“. Mit „Ich bin die Christel von der Post“ und „Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“ von Johann Strauss sang sich Jolanta Kosira weiter in die Herzen der Besucher.

Dennoch hatten die „Polyhymnianer“ zum Schluss noch zwei weitere Höhepunkte auf Lager: den Gefangenen-Chor aus der Oper Nabucco und das rhythmische Schlusslied „Marina“. Da der Beifall nicht enden wollte, gab es noch zwei Zugaben mit „Abendstille in den Bergen“ und das allseits beliebte „Glück Auf“, von den Besuchern begeistert mitgesungen.

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