Mannenkoor aus Brunssum singt im Energeticon

Von: ger
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Starke Töne: Der Rumpens Mann
Starke Töne: Der Rumpens Mannenchor aus Alsdorfs Partnerstadt Brunssum bewies sein Potenzial beim Konzert im Energeticon. Foto: Daniel Gerhards

Alsdorf. Das war schon ein beeindruckendes Bild: 55 Sänger versammelten sich auf der Bühne im Energeticon hinter einem Flügel von Monique Offermanns. Dazu kam Wim Schepers, der den Rumpens Mannenkoor aus Brunssum fortan dirigierte.

Der Männergesangsverein aus den Niederlanden machte etwa mit Joseph Martins „The Awakening” klar, worauf es beim Chorgesang ankommt. Die Sänger zeigten all die Kraft und das Volumen, das in ihren Stimmen steckt. Dennoch trafen sie mit großer Präzision die Töne und ihre Einsätze. Schepers: „Die Kunst ist, mit einem großen Chor auch intime Musik zu machen.”

Schepers erklärte, dass für ihn das Gesamtkonzept des Konzertes wichtig sei. „Es geht darum, den richtigen Wechsel zwischen den Stilen hinzubekommen und damit zur Klimax zu führen”, sagte der Dirigent. Besonders wichtig waren für die Sänger zwei Stücke der neuseeländischen Ureinwohner. Die Musik der Maori führten sie auch bei der diesjährigen Feier zum ihrem 90-jährigen Jubiläum auf. Damals war der Botschafter Neuseelands dabei, um sich die Musik aus seiner Heimat anzuhören.

Schepers forderte seine Musiker dabei mit vollem Körpereinsatz beim Dirigieren zur Höchstleistung heraus. Damit jeder Sänger seine Gestik und Mimik mitbekam, stellte er sich auf ein Podest vor seine Männer.

Erstmals in der langen Partnerschaft mit Alsdorf trat der Mannenkoor im Energeticon auf. Und Schepers war hellauf begeistert. „Das ist ein wunderbarer Ort mit einer unglaublichen Akustik.”

Auch Weihnachtliches

Im ersten Teil des Konzerts bekam das Publikum klassische Chormusik und Gospel wie das bekannte „Amazing Grace” zu hören. Im zweiten Teil wurde es dann weihnachtlich.

Mit bekannten Weihnachtsliedern stimmten die Musiker die Zuschauer auf das Fest ein: Sie gaben Lieder wie „O du fröhliche” oder „Süßer die Glocken nie klingen” zum besten. Und mit dem nigerianischen „Betelehemu” wollten die Musiker einen Eindruck davon vermitteln, „wie in Afrika Weihnachten gefeiert wird”, sagte Schepers.
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