Manfred Kütz präsentiert seine Werke

Von: dag
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Stellt Bilder und Skulpturen im Foyer der Alsdorfer Stadtbücherei aus: Manfred Kütz. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Die Ausstellung „Neuer Glanzmaterialrealismus“ – Bilder und Skulpturen von Manfred Kütz ist noch bis Freitag, 10. Juli, im Foyer der Stadtbücherei zu sehen.

„Was vor vielen Jahren mit einer Ausstellung im Alsdorfer Rathaus begann, endet nun wieder hier in Alsdorf mit einer Abschiedsausstellung“, begrüßte Andrea Presl vom Kunstverein die Gäste zur Vernissage – unter ihnen Vize-Bürgermeister Dieter Lothmann. Eine schwere Krankheit zwinge Manfred Kütz dazu, sein Atelier in Aachen aufzugeben und seine künstlerische Arbeit auf ein Minimum zu reduzieren, führte sie aus.

In Alsdorf ist der Künstler kein Unbekannter. Lange Zeit war er hier an verschiedenen Schulen als Kunsterzieher tätig – zuletzt als stellvertretender Schulleiter in Alsdorf-Ost. Die künstlerische Schaffensphase von Manfred Kütz erstreckt sich über nunmehr 70 Jahre. Bereits während seines Kunststudiums fertigte er Arbeiten in Bronze im Sandgussverfahren und entwickelte ein eigenes Styrodur-Vollbronzeverfahren.

Der Künstler zeichne sich durch figürliche, realistische Darstellungsweisen aus, beschrieb Andrea Presl, jedoch finde man auch abstrakte nicht gegenständliche Arbeiten sowohl im malerischen und zeichnerischen Bereich, als auch bei den Plastiken. Er selber sage, fuhr sie fort: „Die Realistik packt mich genauso wie die Abstraktion. Das sind zwei Seiten einer Münze.“

Bei seinen Porträts arbeitet Manfred Kütz gern mit Aquarellkreiden. In den letzten Jahren seines künstlerischen Schaffens entwickelte der weit über 80-jährige Künstler eine weitere, ganz persönliche Form des Arbeitens, die er selbst als „Neuen Glanzmaterialrealismus“ nennt. Inspiriert wurde er dazu auf seiner Rundreise durch Südamerika.

Zum Einfangen der Glanzeigenschaften hat er eine eigene neue Maltechnik entwickelt, die als Mischtechnik verschiedener Farbarten entsteht. Andrea Presl: „Er arbeitet mit China Ink, Aquarellfarbe, Gouache, Acryl- und Lackfarben, teilweise mit ,echten‘ Metallpigmenten wie Bronzen und nutzt die Eigenschaften dieser Farben, um die Oberflächenstrukturen materialgerecht nachzuempfinden.“

Hierbei fertige Manfred Kütz die Glanzoberflächen fotorealistisch und gestochen scharf in Feinmalerei und platziere diese in „unscharfe“ Umgebungen in traditioneller Malerei mit Grobpinseln und Spachteln.

Abschließend wies Andrea Presl noch daraufhin, dass der Kunstverein in diesem Jahr mit einer großen Geburtstagsparty am Samstag, 26. September, sein 30-jähriges Bestehen in der Remise der Alsdorfer Burg feiert.

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