Mahnwache und Totenglocken in Würselen

Von: fs
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Der Arbeitskreis „Kein Vergessen“ hatte alle Bürger eingeladen, sich mit Totenlichtern an der Mahnwache vor der Kirche zu beteiligen. Foto: Wolfgang Sevenich

Nordkreis. Punkt 15 Uhr begannen die Totenglocken der Kirchen in der Großpfarrei St. Sebastian zu läuten, zum Gedenken an die Opfer des Nazi-Terrors. Eine Viertelstunde lang war ihr Klang in Würselen zu hören. Der Arbeitskreis „Kein Vergessen“ hatte alle Bürger eingeladen, sich mit Totenlichtern an der Mahnwache vor der Kirche zu beteiligen.

Die heutige Generation sei zwar nicht für die Verbrechen der NS-Zeit verantwortlich, aber insgesamt trügen alle Menschen die Verantwortung für das Erinnern an die Opfer und dafür, dass sich derartiges Grauen nicht wiederholt, lautete der Appell des Arbeitskreises. Rund 30 Bürger waren gekommen, um an der Mahnwache teilzunehmen. Zum Gedenken wurden Gedichte verlesen, die von Opfern des Holocaust verfasst worden waren.

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