Männergesang „Orphea“ stellt Qualitäten unter Beweis

Von: ehg
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Ein harmonischer Klangkörper: Der MGV Orphea Bardenberg konzertierte in der Pfarrkriche St. Peter und Paul. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Zur besinnlich-freudigen Einstimmung auf die weihnachtlichen Festtage hatte der Männergesang „Orphea“ Bardenberg zu einem Adventskonzert in die Kirche St. Peter und Paul eingeladen. Zahlreiche treue Besucher waren der Einladung gefolgt.

Mit einigen besinnlichen Gedanken zum Advent hieß zweiter Vorsitzender Ewald Neyses die Gäste herzlich willkommen, unter ihnen Bürgermeister Arno Nelles und Stadtverordneter Gottfried Kern sowie Pfarrer Gottfried Kader, ein „Fan“ des Chores.

20-köpfiger Klangkörper

Ein vielseitiges Programm wurde geboten. Der Chor stimmte im Wechsel mit den Besuchern, aber auch gemeinsam kirchliche und weltliche Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit an.

Dabei stellte der 20-köpfige Klangkörper unter der sicheren Leitung von Willi König, der auch die verbindenden Worte sprach, seine besonderen Qualitäten unter Beweis.

Meditativ bereite er mit „Alta trinita beata“ des zeitgenössischen Leipziger Orgelvirtuosen Günther Ramin den Boden.

Seine dynamische Klangfülle entfaltete der gut aufgelegte Chor bei „Maria durch ein Dornwald ging“ von Wilhelm Heinrichs. Von dem von Otto Nicolai musikalisch kunstvoll arrangierten „Wachet auf“ hallte der Kirchenraum wider.

„Wir sagen euch an den lieben Advent“ sangen Chor und Konzertbesucher als erstes Lied gemeinsam. Beim „Tochter Zion“ verstärkten sie den Klangkörper, der ob der guten Akustik an Fülle gewann. „Eine Glocke klingt Schalom“, ein Chorsatz von Willi König, folgte zunächst, dann der Kanon „Schalom“ durch großen „Chor“.

Erinnerungen an die Kindheit

Hohe Anforderungen stellte die „Messe brève“ von Charles Gounod, der besser durch sein „Ave Maria“ bekannt ist, an die Sänger, die diese diszipliniert meisterten. Ein wahrer Kontrast in dem ausgewogenen Programm.

Nach Herzenslust gesungen wurden gemeinsam „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, „Leise rieselt der Schnee“ und „Kling, Glöckchen“. Vor allem bei den älteren Konzertbesuchern wurden Kindheits-Erinnerungen geweckt. Weihnachten, wie es früher einmal war, als die Verhältnisse noch bescheidener waren, zog am geistigen Auge vorbei.

Zweimal kam Maria, die Mutter Gottes, beim Chor zu Ehren, einmal bei „Ave Maria“ in einem Chorsatz des Dirigenten und zum anderen beim „Sancta Maria“ von Johannes Schweizer.

Mit „Macht hoch die Tür“, dem Adventslied schlechthin, setzten Chor und Konzertbesucher gemeinsam den Schlusspunkt unter eine gelungene abwechslungsreiche Konzertveranstaltung. Der Teppich für die Festtage war stimmungsvoll ausgerollt.

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