Mächtigen Stieleichen zu Leibe gerückt

Von: fs
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Auch nach dem Fällen noch nicht ausgedient: Die Bäume dienen einem Naturschutzprojekt. Foto: W. Sevenich

Würselen/Herzogenrath. Sie haben schon viele Jahre „auf dem Stamm” und mussten sich des öfteren auch schon verirrter Autofahrer erwehren. Ihre Standfestigkeit war nicht mehr gegeben, jetzt werden sie durch neue Bäume ersetzt.

Sechs mächtigen Stieleichen rückten am Sonntag die Männer mit den Kettensägen auf der Kreisstraße 1 zwischen dem Kreisverkehr Bardenberg/Pley und Kohlscheid zu Leibe.

Zunächst wurde am letzten Wochenende das gesamte Astwerk entfernt und die Vorbereitungen für den zweiten Arbeitstag, den 1. März, getroffen. Dann ist die Kreisstraße an dieser Stelle wieder gesperrt. Mit Unterstützung eines großen Kranes werden dann die Stämme der Bäume „umgelegt”. Diese sollen vom Kreisumweltamt für Naturschutzzwecke genutzt werden.

Sie werden als Totholz im rekultivierten Braunkohlengebiet auf einer kreiseigenen Wiese am Blausteinsee nahe Eschweiler-Dürwiß wieder aufgestellt. So erhalten Spechte, Insekten, Greifvögel und Fledermäuse neuen Lebensraum in einem Gebiet, in dem es nach dem Tagebau nur junge Waldbereiche ohne höhlenreiche Altbäume gibt. Als Ersatz für die gefällten Eichen werden im Laufe des Jahres zwölf neue Stieleichen an der K1 gepflanzt.
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