„Lukas-Essen“: Kräftige Kost und Vortrag über informelle Malerei

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Heinz Peter Jülicher (mit Urkunde) und Klaus Buchholz (l.) standen im Blickpunkt der Ehrungen, die von Innungsobermeister Ralf Vomberg (3.v.r.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff (r.) vorgenommen wurden. Erste Gratulanten waren Referent Dr. Dirk Tölke (hinten l.) und Landes-Innungschef Jan Bauer (hinten r.). Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Es wirkt stets wie ein „nach Hause kommen“. Immer dann, wenn sich die Maler- und Lackiererinnung Heinsberg im Restaurant „Zur Alten Schmiede“ in Baesweiler zusammensetzt. Das „Lukas-Essen“ ist schließlich kein alltägliches gemeinsames Mahl.

Im Kaminzimmer der Alten Schmiede hob im Jahr 1988 Malermeister und damaliger Innungschef Josef Vomberg die „Lukas-Gilde“ aus der Taufe. Seitdem hat das Treffen bei vielen Handwerkern einen ganz hohen Stellenwert. Schließlich steht das Treffen auf drei gewachsenen Beinen.

Ein bisschen deftige (und doch feine) Küchenkunst aus den Töpfen von Meisterkoch Heinz Rudolf Gandelheid, ein bisschen fachliche Feinkost unter dem Titel „informelle Malerei“ und der hohe Grad der Freundschaft unter den Kollegen machte das 27. „Lukas-Essen“ aus.

Innungs-Obermeister Ralf Vomberg und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Vondenhoff freuten sich, dass auch der Landes-Innungsvorsitzender Jan Bauer den Weg in die Schmiede gefunden hatte. Zudem hatten sich auch die Gilde-Mitglieder Norbert Segeroth und Heinrich Klosterkamp zu den Handwerkskollegen gesellt.

Applaus für Dr. Dirk Tölke

Bevor es an den Schmaus ging, zeichneten Vomberg und Vondenhoff einige verdiente und langjährige Mitglieder aus. Für 25-jährige Treue und ihr Silbernes Innungsjubiläum wurden Heinz-Herbert Jülicher (Wegberg) und Peter Bentz (Geilenkirchen) mit einer Ehrennadel der Innung bedacht. Seit 25 Jahren Meister sind Klaus Buchholz (Wegberg) und Heinz-Willi Köntges (Wegberg). Ihnen händigte Obermeister Ralf Vomberg Urkunden aus.

Einen interessanten Vortrag steuerte Dr. phil. Dirk Tölke zum Abend bei. Er widmete sich – mit vielen Bildern unterlegt – der „informellen Malerei“ und erhielt viel Applaus für sein Referat. „In den 1940er Jahren entstand eine impulsive und geistige Abstraktion, die viele Vorurteile erlebte und zu unverdaut von der Pop-Art überrannt wurde“, sagte er.

Dazu erklärte der Referent, warum „die als Tachismus und lyrische Abstraktion oder auch abstrakter Expressionismus genannte Kunst in Amerika, Frankreich und Deutschland sich verbreitete und populär wurde“. Das machte Appetit, ebenso wie Grünkohl, Kasseler Rippenspeer und Pinkel.

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