Herzogenrath - Luftballonspiel und Walzertanz kommen an

Luftballonspiel und Walzertanz kommen an

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Erste Annäherung der Generationen mit einfachen Mitteln: Kinder spielen gemeinsam Luftballon mit ihren Seniorpartnern. Das Konzept kommt an und wird forgesetzt.

Herzogenrath. Senioren- und Kinderaugen leuchteten beim ersten Treffen der Kinder des Kindergartens St. Katharina aus Kohlscheid und den Bewohnerinnen und Bewohnern des benachbarten Betreuungszentrums Arche Noah.

In Kooperation mit Horst Krumbach, Leiter des Marienheims in Aachen-Brand und Initiator des Projektes „Generationsbücke Aachen” holte das städtische Koordinationsbüro „Rund ums Alter” die Generationsbrücke erstmalig nach Herzogenrath.

Angelehnt an „Bessie´s Hope” - ein Projekt mit Langzeiterfahrung aus den USA - setzt Horst Krumbach sich dafür ein, dass Jung und Alt Wege finden, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Erfreulicherweise zögerten die beiden Kohlscheider Einrichtungen, hier verantwortlich Gisela Cohandel-Wiggers und Heike Kausemann, nicht lange, als es in einem ersten Pilotprojekt darum ging, den Beschluss des Ausschusses für Arbeit und Soziales umzusetzen und auch in Herzogenrath eine Generationsbrücke zu schlagen. Der intensiven und vor allem zügigen Herangehensweise aller Beteiligten sowie der fachlichen Begleitung des Teams von Horst Krumbach ist es zu verdanken, das jetzt bereits das erste Treffen von elf Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren Jahren des Kindergartens St. Katharina sowie entsprechend vielen Bewohner des Betreuungszentrums Arche Noah stattfinden konnte.

Als Jung und Alt sich gegenüberstanden waren Gestik und Mimik beiderseits abwartend, gespannt, teils auch etwas unsicher. Dies gab sich allerdings im Laufe der einstündigen Begegnung unter der warmherzigen und fachkundigen Leitung der Sozialpädagogin Susanne Schmitz, die dem Team von Horst Krumbach entstammt und bereits reichhaltige Erfahrung in der Organisation und Begleitung solcher Treffen hat. Nach einer Begrüßung, bei der jedes Kind eine Bewohnerin oder einen Bewohner als Partner erhielt, konnte die Kontaktaufnahme durch Singen von Liedern Stück für Stück erfolgen.

Wer jetzt noch Zweifel am Gelingen eines solchen Projektes hatte, wurde spätestens beim „Luftballonspiel” und gegenseitigem „Hände abzeichnen” vom Gegenteil überzeugt. Die Gesichter sprachen für sich. Annemarie Clermont-Karow, Bereichsleiterin Soziales der Stadt Herzogenrath, freut sich sehr über das Zustandekommen des Pilotprojektes in Herzogenrath, das sich besonders durch die gute Vorbereitung der Kinder, die Kontinuität der Besuche sowie der Tatsache, dass die Kinder etwas mit den Senioren machen und nicht für sie, von bisherigen Projekten unterscheidet. Jung und Alt freuen sich bereits auf die weiteren im 14-tägigen Rhythmus stattfindenden Treffen, für die Susanne Schmitz wieder vom Singen allseits bekannter Lieder bis hin zum gemeinsamen „Walzertanz” viel Abwechslung auf Lager hat.
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