Lücke im Reitwegenetz an der B57 geschlossen

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Neuer Reitweg bei Gut Kaisersruh: (v.l.) Udo Thorwesten, Städteregion, Helmich Stroink, Kreispferdesportverband, Tinker-Wallach „Leo“, Wilfried Zintzen, Ponyhof, und die VFD-Reitwegebeauftragte, Vanessa Tegtmeyer.

Würselen. Er ist zwar nur rund 35 Meter lang, löst aber für Reiter, die aus dem Wurmtal kommen und Richtung Haarberg weiterreiten wollen, große Probleme: Direkt vor Gut Kaisersruh in Würselen ist jetzt ein neuer Reitweg neben der Krefelder Straße (B57) eingeweiht worden.

Er ermöglicht es Reitern damit, ab sofort direkt vom Wurmtal in den Tunnel unter der vielbefahrenen Straße zu gelangen.

Bisher mussten sie dazu ein Teilstück des kombinierten Rad-Fußweges direkt neben der B57 nutzen. „Das war für Reiter, aber auch Radfahrer und Fußgänger eine äußerst unbefriedigende und teils auch gefährliche Situation“, sagte Udo Thorwesten, der bei der unteren Landschaftsbehörde der Städteregion das Projekt federführend begleitet hat.

Nach einem Vor-Ort-Termin mit der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Aachen (VFD) und dem Kreispferdesportverband war schnell klar, dass sich in diesem Bereich etwas ändern muss. Jetzt konnte das kurze Teilstück, das eine wichtige Lücke schließt, eröff-net werden.

Neu ist auch, dass der Reitweg und der Rad-/Fußweg im Tunnel selbst nun komplett voneinander getrennt sind. Das wird durch – an den harten Kanten mit Schutzbohlen aus Holz gesicherte – Leitplanken sichergestellt.

Das erste Pferd, das den Weg einweihte, war der 16-jährige Tinker-Wallach „Leo“ des in direkter Nachbarschaft liegenden Ponyhofes Zintzen.

„Gerade für die Kinder der beiden Reiterhöfe rechts und links der Krefelder Straße stellt der neue Weg eine deutliche Erhöhung der Sicherheit dar“, freute sich denn auch der Beauftragte für den Breitensport des Kreispferdesportver-bandes, Helmich Stroink.

Die Errichtung des neuen Verbindungsstücks wird aus der Reitwegeabgabe bezahlt. Diese muss jeder Reiter, der die Wege nutzt, jährlich für genau diese Zwecke an die Städteregion entrichten. Auch Kosten für die Unterhaltung werden aus dieser Abgabe bezahlt.

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