Lokale Allianz: An Demenz Erkrankte integrieren

Von: pia
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An Demenz Erkrankte integrieren: Dazu gehört zum Beispiel auch Tanzen. Foto: stock/Friedrich x Stark

Baesweiler. Den ersten Schritt aus der Tabuzone gehen und Menschen, die an Demenz erkrankt sind, in das gesellschaftliche Leben integrieren – das ist das Ziel der Aktion „Gut leben mit Demenz“, die in der Zeit vom 20. Februar bis 16. März von der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz in Baesweiler in Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler veranstaltet wird.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Willi Linkens wird es im Aktionszeitraum zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten rund um das Thema Demenz geben. Denn bis zu 1,4 Millionen Menschen sind heute in Deutschland an Demenz erkrankt.

Bis zum Jahr 2050 könnte die Zahl bis zu drei Millionen wachsen. Besonders pflegende Angehörige können die Erfahrung machen, dass eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben möglich ist und dass es vielseitige Hilfe geben kann.

Darum lädt der Bürgermeister ein, sich mit dem Thema Demenz vertraut zu machen. „Auch in unserer Stadt nimmt die Zahl der älteren Mitbürger zu. Das Thema Demenz wird uns deshalb im Alltag immer häufiger begegnen. Oder auch nicht, weil die an Demenz erkrankten Menschen zum Beispiel nicht mehr einkaufen gehen oder beim Kaffeekränzchen fehlen“, sagt Linkens.

Genauso würde es den pflegenden Angehörigen ergehen: Erschöpft von der 24-Stunden-Betreuung ihres Familienmitgliedes, werden die sozialen Kontakte vernachlässigt. Nun könne die Lebensfreude wieder zurückkehren – auch mit Demenz.

Denn die Aktion, so die Stadt weiter, hilft Kontakte zu knüpfen, gründet Initiativen, erweitert Vereine, startet Selbsthilfegruppen, ermöglicht Schulungen und vernetzt: Im Frühjahr können Interessierte am runden Tisch für die lokale Allianz für Menschen mit Demenz mitwirken. Denn eine Demenzdiagnose darf nicht zum Ausschlusskriterium in der Gesellschaft werden, so die Stadt Baesweiler. Erkrankte müssen frühzeitig aufgefangen werden, um individuelle Hilfe zu erhalten. Informationen zu Demenzerkrankungen müssen verstärkt in die Gesellschaft getragen werden. Da kommen dann die Kommunen und Regionen ins Spiel sich auf die wachsende Zahl Demenzerkrankter einzustellen.

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