Logo des Heilig-Geist-Gymnasiums mit Zusatz versehen

Von: ehg
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Gratulation: Das HGG rückte verdiente Mitglieder der Schulgemeinde in den Mittelpunkt. Oberstudiendirektor Christoph Barbier (r.) und Stellvertreterin Maria Förster (l.) zeichneten sie aus. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Auf dem mittlerweile 14. Neujahrsempfang des Heilig-Geist-Gymnasiums, der durch einen von Pater Konrad Breidenbach in der Klosterkirche zelebrierten festlichen Gottesdienst „eingeläutet“ wurde, ging Oberstudiendirektor Chistoph Barbier statt eines üblichen Rück- beziehungsweise Ausblicks auf eine Veränderung an der Schule ein, wie sie sich im „modifizierten“ und mit dem Zusatz „An Deiner Seite“ versehenen Logo wider spiegelt.

Ausschlaggebend sei die Aussage von Eltern, „am HGG kümmert man sich“, gewesen. Barbier wörtlich: „Am HGG kümmert man sich um den Einzelnen, seine schulischen und persönlichen Anliegen, aber auch um die Gemeinschaft sowie die soziale und religiöse Verantwortung.“ Was sowohl für den unterrichtlichen als auch für den außerschulischen Bereich gelte.

Auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbildes hätten alle Aktivitäten dazu beizutragen, „dass sich junge Menschen ganzheitlich entwickeln und somit ihren persönlichen Weg finden und gehen können“. Nicht nur die Schule sei an der Seite der jungen Menschen. „Sondern auch an unserer Seite sind Menschen und Institutionen, die den Weg beziehungsweise die Entwicklung des HGG auf unterschiedliche Art und Weise begleiten und unterstützen.“ Ihnen allen sagte er ein herzliches Wort des Dankes, nicht zuletzt denen, „die mit dazu beigetragen haben, dass der bisherige Schüler-Spezialverkehr in den bestehenden ÖPNV integriert werden kann“. Sie alle trügen dazu bei, dass das HGG einen besonderen Beitrag zur Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Städteregion leisten könne.

Wie in den vergangenen Jahren haben auch im Jahr 2013 wieder einige Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Gebieten besondere Leistungen erbracht, die der Schulleiter öffentlich würdigte. Er begann mit Pia Holste, die nicht nur seit dem fünften Lebensjahr gerne liest, sondern auch selbst zur Autorin geworden ist. Zwei Jahre arbeitete sie an einer Phantasiegeschichte, die im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Mutter heraus gebracht werden konnte. Mindestens drei Anfänge von Geschichten hat sie jetzt schon wieder auf ihrem Computer gespeichert.

Eigenständig und intensiv setzte sich Charlotte Creusen mit der Biologie auseinander. Schließlich traute sie sich die Teilnahme an der Biologie-Olympiade zu und belegte in der ersten Runde bundesweit einen ersten Platz. Besondere Sprachprüfungen in Französisch und Englisch absolvierten HGGler. Lucia Barbier, Michael Jatho, Margarete Litwin, Merle Losch und Stefanie Quadflieg erlangten die Berechtigung zum Studium an einer französischen Universität ohne weiteren Sprachtest.

Mit Bestnote sicherten sich Merle Losch, Lisa Schaffeldt und Jakob Strüver das Cambridge-Zertifikat.

Auch in Latein machte ein HGG-Schüler von sich reden: Thomas Lauers belegte beim landesweiten Wettbewerb „Certamen Carolinum“ einen hervorragenden zweiten Platz. Dass er sich mit Latein gut auskennt, hatte er vorher schon bewiesen. Er hatte den Bewerbungstext des HGG für das Euroscola-Projekt auch ins Lateinische übersetzt, was mit ein Grund dafür war, dass das HGG als einzige deutsche Schule teilnehmen konnte.

Auf unterschiedliche Weise setzten sich Raphael Zähl, Ben Jansen und Konstantin Kockerols eigenständig oder mit klangvoller Unterstützung in Szene. Raphael Zähl steht auch mehrere Jahre nach dem Abitur im Oberstufenchor noch seinen Mann. Die beiden anderen Geehrten sind im Orchester nicht zu überhören. Sonore und triumphierende Blechklänge sind ihr Markenzeichen. Dann kam Barbier zu den erfolgreichen Sportlern „seiner“ Schule. Mit insgesamt vier Teams, bestehend aus je sieben Schülerinnen und Schülern, ging das HGG beim Kölner Schulmarathon, einem Großereignis mit 350.000 Zuschauern, an den Start. Besonders würdig vertraten Simon Eckelt, Stephan Hoppe, Julian Osten, Tim Ostlender, Jonas Rüben, Joe Sachs und Jannik Schmalen die „Broicher“ Farben.

Das langjährige Parkplatzproblem gaben bei sechs Schülern den Anstoß für einen weiteren bemerkenswerten Erfolg: Jan Böckers, Felix Gruschka, Andi Mertens, Fabian Quanten, Kersten Weinhold und Fabian Wicking entwickelten im Rahmen des deutschen Gründerpreises der Sparkassen für das Handy ein Park-App. Damit verbuchten sie in der Städteregion den zweiten, auf Rheinland-Ebene den sechsten und auf Bundesebene den 14. Platz, unter 1000 Teams.

Stellvertretende Schulleiterin Maria Foerster bedankte sich mit einem Präsent bei den Schülerinnen und Schülern, die sich beim Senegallauf besonders ins Zeug gelegt hatten, bei Sarah Pelzer, Sina Ahrens, Maurice Engels, Christine Völpel und Judith Schreiber. Als Klassen lagen die 6b, die 6a, die 8c, die 7a und die 8d vorne.

Zuvor verlas sie ein Gruß- und Dankeswort von Bischof André Guye der Diözese Thiés.

Umrahmt wurde der Empfang, der in persönlichen Gesprächen ausklang, vom Orchester der Schule unter der Leitung von Martin Busch.

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