Löschzug Broichweiden zieht Bilanz: Über 12.800 Dienststunden

Von: ehg
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Würselen. Wie schon in den Vorjahren wurde auch in 2015 die 10.000er Marke bei den von den 49 aktiven Feuerwehrleuten – darunter auch fünf Frauen – des Löschzuges Broichweiden der Freiwilligen Feuerwehr Würselen geleisteten Dienststunden deutlich überschritten.

In dem von Löschzugführer Ralf Jüsgens auf der Jahreshauptversammlung vorgelegten Rechenschaftsbericht bilanzierte er 2043 Übungsstunden, 2163,5 Einsatzstunden, 1775,5 Lehrgangsstunden und 6901 sonstige Leistungen wie Dienstbesprechungen, Sicherungsdienste und Gerätepflege sowie Brandschutzerziehung. Macht zusammen 12.882 Dienststunden.

Darin nicht enthalten sind die Dienststunden der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Über ihre Arbeit berichteten Stefanie Wertz und Michael Winands. Für den ehrenamtlichen Dienst bedankte sich Bürgermeister Arno Nelles – auch im Namen des 1. Beigeordneten Werner Birmanns – bei den großen und kleinen Feuerwehrleuten.

Leicht zurückgegangen war in 2015 die Zahl der Einsätze. Sie betrug 111 gegenüber dem Vorjahr 123. Technisch Hilfe wurde in 21 Fällen geleistet. Elfmal war der Löschzug auf der nahe gelegenen Autobahn 44 eingesetzt. Blinde Alarmierungen gab es 70 an der Zahl, 56 über Brandmeldeanlagen. Zur Bekämpfung von fünf mittleren und acht kleineren Feuern rückte der Löschzug Broichweiden in 2015 aus.

Als Ende März Starkregen und Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern über das Stadtgebiet hinweg fegten, war der Löschzug mehrere Stunden lang im Einsatz. Unterstützung gewährte dieser, als Mitte April ein Brandstifter in der Würselener City sein Unwesen trieb. Gleich zweimal innerhalb weniger Tage wurde er zur Bekämpfung von Gefahrgutunfällen bei einer Spedition am „Aachener Kreuz“ gerufen. Unter dem Alarmstichwort „Person hinter verschlossener Tür“ fuhr der Zug im September einen Einsatz.

In der Wohnung wurde der Leichnam des geschätzten Kameraden Ludwig Scherz gefunden. Im Rahmen der Einsatzbesprechung wurde gemeinsam getrauert. Bei der Ankunft von Flüchtlingen waren die Wehrleute am Helleter Feldchen dreimal zur Stelle. Dort unterstützten sie das DRK bei deren Unterbringung. In fünf Fällen mussten größere Ölspuren beseitigt werden. Das Fazit des Löschzugführers: „Der Broichweidener Löschzug ist stets leistungsstark ausgerückt. Er konnte die durch den Gesetzgeber auferlegten Schutzziele größtenteils erfüllen.“

Neuland betrat der Löschzug bei der Brandschutzerziehung in Flüchtlingsunterkünften. Heinz Dautzenberg stellte sich dieser Herausforderung. Der Löschzug entwickelte eine Reihe von besonderen Aktivitäten und ließ sich dabei auf vielfältige Weise von den Vereinen und Institutionen des Stadtteils in die Pflicht nehmen. Dabei wurden die Kontakte zu ihnen weiter intensiviert.

Enormen Zuspruch fand in der Bevölkerung der am und im Gerätehaus an der Eschweilerstraße veranstaltete Tag der Offenen Tür. An ihm wurde die Kinderfeuerwehrgruppe „Löschzwerge“ ins Leben gerufen. Aktuell zählt sie 14 Kinder.

Abschließend bedankte sich Zugführer Jüsgens bei allen Mitgliedern für die in 2015 geleistete Arbeit herzlich. Darin ein schloss er deren Gattinnen und Freundinnen. „Ohne ihr Verständnis ist eine engagierte Feuerwehrarbeit undenkbar.“ Vielfältige Aktivitäten entwickelten die Kinderfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr. Mit ihren 21 Mitgliedern hatte sie es bis Ende 2015 auf 3412 Dienststunden gebracht.

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