Löschzug Broichweiden beweist ausgesprochene Leistungsstärke

Von: ehg
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Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen gab es bei der freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Broichweiden: Löschzugführer Ralf Jüsgens (7.v.l.) überreicht Ralf Cohnen ein Geschenk, der seit 25 Jahren der Wehr angehört. Foto: W.Sevenich

Würselen. „Der Löschzug Broichweiden ist leistungsstark ausgerückt und hat die durch den Gesetzgeber auferlegten Schutzziele in einem sehr hohen Maße erfüllt.“ Dieses erfreuliche Fazit zog Löschzugführer Ralf Jüsgens am Ende seines vorgelegten Jahresberichtes 2013. Für die in den vergangenen zwölf Monaten geleistete Arbeit bedankte er sich bei den 54 aktiven Feuerwehrkräften – darunter sechs Frauen – herzlich.

Ein schloss er in seinen Dank die Gattinnen und Freundinnen für deren Verständnis, „ohne das eine engagierte Feuerwehrarbeit undenkbar ist“. Ihm schloss sich Bürgermeister Arno Nelles, der Chef der Wehr, mit lobenden Worten an. Neben ihm wohnten Erster Beigeordneter Werner Birmanns, Sachbereichsleiter Willi Vondenhoff, Sachbearbeiter Dirk Heinen sowie der Leiter der Feuerwehr, Josef Hermanns, und die Vorsitzenden der großen Parteien, Gottfried Kern (CDU) und Wolfgang Kern (SPD), bei.

Übungen und Lehrgänge

Jüsgens ließ einige Zahlen sprechen: Insgesamt wurden 13 201 Dienststunden von den Wehrleuten geleistet. Zu Buche schlugen 2416 Übungsstunden, 1353 Einsatz- und 1992 Lehrgangsstunden. Es wurden 78 Einsätze gefahren, wobei die Zahl rückläufig war. Es gab 49 blinde Alarmierungen. Bei Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen musste der Löschzug 41 Mal ausrücken. Vier Brände wurden über diese Anlagen gemeldet. Durch die zeitnahe Alarmierung habe, so Jüsgens, der Sachschaden erheblich minimiert werden können.

Gesellschaftlich waren die Feierlichkeiten zum 112-jährigen Bestehen im Oktober 2013 das Highlight. Dass selbst die Feuerwehr vor Diebstahl nicht gefeit ist, erfuhr die Broichweidener Wehr Anfang August. Bisher noch unbekannte Täter stahlen ein Hydraulikaggregat samt Spreizer, für die Rettung von Unfallopfern lebenswichtige Ausrüstungsgegenstände.

Im Sommer unterstützte der Löschzug die Kommunalen Dienstleistungsbetriebe bei der Bewässerung der Grünanlagen. Weiter ausgebaut wurden im Berichtsjahr die Kontakte zu den Vereinen. Der Löschzug entsandte nicht nur Abordnungen zu deren Veranstaltungen, sondern stand ihnen auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn Unterstützung gewünscht wurde.

Was im Laufe des vergangenen Jahres an Aktivitäten in der Jugendfeuerwehr entwickelt wurde, spiegelte sich im von Jugendwart Michael Wynands vorgelegten Bericht wider: 3830 Stunden wurden von den 20 Jugendlichen für Übung und Ausbildung aufgewendet. Dabei entfielen 2417 Stunden auf jugendpflegerische Betreuung. Besonders erwähnt wurde: Im April 2013 half der Nachwuchs beim Umzug der „Würselener Tafel“. Das Außenbecken des Aquanas wurde im Mai mit seiner Hilfe leer gepumpt.

Ein voller Erfolg war das 50-jährige Jubiläum, das die Jugendwehr im Rahmen des 112-Jährigen des Löschzuges feierte. Das Kinderfest sei, so Wynands, von der Bevölkerung gut angenommen worden. Wynands bedankte sich bei seinem Stellvertreter Robert Zolke und beim Ausbilder Daniel von den Bergen, ebenso bei Anni Huppertz und Bernd Wertz, die zusätzlich als Jugendwarte gewonnen werden konnten. Schließlich auch beim Löschzug, der der Jugendfeuerwehr immer wieder finanziell unter die Arme greife.

Beförderungen

Wie sich die Ehrenabteilung in 2013 darstellte, darüber berichtete ihr Leiter Ludwig Scherz. Untermalt wurden die Berichte durch eine von Klaus Wertz zusammengestellte Bild-Präsentation.

Beförderungen und Ehrungen standen weiterhin auf der Tagesordnung: Befördert wurde Patrick Necke zum Anwärter, Domenik Huppertz, Michael Kosch, Tobias Kuchen und Christian Mucke zum Feuerwehrmann, Annkatrin Michel und Sophia Thönnißen zur Wehrfrau sowie Tim Aretz, Heinz Dautzenberg und Sebastian Heutzeroth zum Oberfeuerwehrmann.

Geehrt wurden für fünfjährige Mitgliedschaft Jarek Kosch, Michael Kosch, Sebastian Heutzeroth und Anni Huppertz mit einem bronzenen Feuerwehrmann, für zehn Jahre Patrick Nellen mit einer Urkunde sowie für 15 Jahre Frank Huppertz mit einem silbernen Feuerwehrmann. Über eine goldene Uhr durften sich die Silberjubilare Uwe Neuville, Ralf Cohnen, Oliver Schmoll und Marko Fasen freuen.

Für 30 Jahre würdigte die Wehr die Treue von Löschzugführer Ralf Jüsgens mit einem goldenen Feuerwehrmann. Für ihre besondere Einsatzbereitschaft (über 400 geleistete Dienststunden) erhielten Tobias Kuchen, Heinz Dautzenberg und Robert Zolke, Sascha Lürken, Manuel Vasen und Bernd Wertz, Frank Huppertz, Michael Winands und Löschzugführer Ralf Jüsgens ein Präsent.

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