Alsdorf/Baesweiler - Löschzüge Oidtweiler und Alsdorf II proben den Ernstfall

Löschzüge Oidtweiler und Alsdorf II proben den Ernstfall

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Gerettet: Aus Trümmern mussten Mitarbeiter einer Baufirma mit einem Spineboard geborgen werden. Die beiden Wehren arbeiteten gut koordiniert zusammen. Foto: Christoph Simon

Alsdorf/Baesweiler. Lautstarke Martinshörner mehrerer Löschfahrzeuge beendeten die ländliche Ruhe an Kloshaus am Ortseingang von Baesweiler abrupt. Einsatzfahrzeuge aus Baesweiler und Alsdorf eilten zur Baustelle des ehemaligen Restaurants Stenger.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte dort beim Vorbeifahren einen Lichtblitz und anschließenden Knall wahrgenommen und davon unverzüglich die Leitstelle in Kenntnis gesetzt. Der Anrufer habe noch versucht, selbst in das Gebäude vorzudringen, danach sei der Kontakt zu ihm abgebrochen ... Mit diesem Anruf wurde sie eingeleitet, die Gemeinschaftsübung des Löschzugs II der Feuerwehr Alsdorf und des Löschzugs Oidtweiler. Mit 30 Kräften rückten die beiden Löschzüge zum Übungsobjekt aus.

Bei Renovierungsarbeiten, so das Szenario, hatte es im hinteren Bereich des Gebäudes eine Explosion gegeben, wodurch das Gebäudes teilweise einstürzte. Feuer breitete sich aus, und auch der vordere Teil des Gebäudes wurde stark verraucht. Zwei Mitarbeiter der Baufirma und der Autofahrer, der die Explosion gemeldet hatte, wurden vermisst. Ein Erkundungstrupp rückte vor und fand die beiden Arbeiter im hinteren Teil des Gebäudes. Beide waren unter herabgefallenen Decken- und Mauerteilen eingeklemmt.

Unmittelbar wurde die Rettung der beiden Verschütteten eingeleitet. Weitere Wehrleute suchten derweil das verrauchte Gebäude nach dem vermissten Pkw-Fahrer ab. Nach kurzer Zeit wurde er bewusstlos im Innenbereich des Hauses gefunden. Mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät befreiten die Wehrleute einen von Deckenteilen überlagerten Mitarbeiter, während sein Kollege mittels „Handarbeit“ und Spineboard aus einem Trümmerhaufen gerettet wurde.

Der Löschzug Oidtweiler, Ausrichter der Übung, zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden. Alle Einsatzziele seien erreicht worden. Besonders die überörtliche Zusammenarbeit habe aufgrund der weitgehend vereinheitlichten Ausbildung und guten Koordination nahezu reibungslos funktioniert. Den Übungsabend ließen die Kameraden dann bei einem wohlverdienten Imbiss gemütlich ausklingen.

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