Linke im Nordkreis will sich gegen Verfassungsfeinde wehren

Von: bea
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Alsdorf/Herzogenrath. Empfindlich reagiert Frank Thyssen, Sprecher der Linkspartei in Alsdorf, auf die aufgeflammte Diskussion in Herzogenrath um seine Partei und den Verfassungsschutz.

„Bei den beiden Mitgliedern, die aus Herzogenrath nach Alsdorf gewechselt sind, hatte ich bisher keinerlei Grund anzunehmen, dass sie nicht verfassungskonform sind”, sagt er.

„Sollte es zu verfassungsfeindlichen Äußerungen auf Veranstaltungen der Linken kommen, werde ich sofort ein Parteiausschlussverfahren einleiten.”

Er selbst, sagt Thyssen, sei Staatsdiener. Und die anderen Mitglieder des Alsdorfer Ortsverbands seien Gewerkschafter, ehemalige SPD-Mitglieder oder bisher gar nicht politisch aktiv gewesen.

„Bei uns in Alsdorf spielen extremistische Strömungen keine Rolle. Wir stehen auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, halten uns an die demokratischen Spielregeln und wollen keine anderen Parteien diffamieren.”

Bürgermeister Christoph von den Driesch hingegen verwies erneut auf den Verfassungsschutzbericht, der wie berichtet auf von der Gesamtpartei unterstützte linksextremistische Zusammenschlüsse wie die Kommunistische Plattform oder das Marxistische Forum verweist. Das OVG Münster teile diese Auffassung der Verfassungsschützer.

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