Lichtsignalanlage am Bahnübergang außer Betrieb gesetzt

Von: bea
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Freie Fahrt für die Euregiobahn: Bahnsicherungspersonal in neongelben Westen sorgte für Sicherheit am Bahnübergang der Geilenkirchener Straße. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Was die genaue Ursache ist, lässt sich nicht sagen: Ein Defekt in der Schaltung hatte die Bahnübergangssteuerungsanlage (Büstra) auf der Geilenkirchener Straße außer Gefecht gesetzt.

„Von einem schlecht lokalisierbaren Fehler, sprach Hartmut Schmidt, zuständig für die Leitungssicherungstechnik bei der Euregio-Verkehrsschienenetz GmbH (EVS). Mit Mitarbeitern der Herstellerfirma hatte er die Anlage kontrolliert, Ersatzteile mussten geordert werden, die am Mittwoch geliefert wurden. „Nur nach eingehender Überprüfung wird die Anlage nach der Reparatur wieder freigegeben“, sagte Schmidt. Bis dahin appellierte er an die erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer.

Von der EVS eingesetztes Bahnsicherungspersonal hatte derweil die Aufgabe, den Übergang mit rotweißem Flatterband abzusperren, sobald die Euregiobahn nahte, die diese Strecke ab 4.15 bis 23.15 Uhr stündlich hin und her befährt. Der Lokführer erhielt parallel den Hinweis „ungesicherter Bahnübergang“, reduzierte seine Geschwindigkeit und gab ein Achtung-Signal, bevor er den Verkehr beobachtend die Geilenkirchener Straße querte. „Die Straßenverkehrsordnung ist im übrigen eindeutig“ sagte Schmidt mit Bezug auf das Andreaskreuz: „Die Bahn hat Vorfahrt.“ Ordnungskräfte mit Sonderausbildung sorgten seitens der Stadt für die Schulwegsicherung, wie Verkehrsingenieur Joachim Hergesell darlegte.

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