Erdmännchen Freisteller

Lichterglanz rund um St. Sebastian lockt zahlreiche Besucher

Von: ehg
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Prächtige Abendstimmung: Die
Prächtige Abendstimmung: Die Würselener schäötzen ihren Weihnachtsmarkt vor St. Sebastian. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Am ersten Tag blinzelte die Sonne noch das eine oder andere Mal durch die dicke Wolkenschicht, während der kalte Nordwestwind die gefühlten Temperaturen arg in den Keller drückte.

Wichtig war für die „Macher” des 33. Weihnachtskunstmarktes, Gabriele und Adolf Maassen, und deren 257 Helfern in und vor den 40 Weihnachtsbuden auf dem Vorplatz von St. Sebastian, dass es trocken blieb. Am Ende hatte Adolf Maassen noch allen Grund zum Strahlen, hatten doch viele Besucher an beiden Tagen die Gelegenheit genutzt, vorweihnachtliche Atmosphäre zu schnuppern.

Keine Frage, das Angebot war auch in 2011 wieder mehr als reichhaltig: Angefangen beim Förderkreis Orgelbau mit seinem gefragten Trödel, über den Lionsclub mit Misteln und Spekulatius, die reißenden Absatz fanden, und die Südtiroler Spezialitäten, die sich die Besucher munden ließen, bis hin zu Holzkunst aus dem Erzgebirge, Stahlobjekte vor dem aufgeschlagenen Cafeteria-Zelt, Ton in Ton-Arbeiten sowie Glasschmuck und Unicef-Weihnachtskarten, wo es am Samstag schon gehörig in der Kasse geklingelt hatte. Die Messdiener verwöhnten die „Kids” mit Punsch und Feuerzangenbowle, Obstspieße, Schokocrossies gab es bei der Kleinen OffenenTür.

Hochbetrieb herrschte auch an der Waffel- und der Kakaobude, erst recht aber beim Glühwein und an der Frittenbude.

Vertreten war nicht zuletzt die Freundschaftsgesellschaft Burkina Faso/Réo mit ihren attraktiven Waren aus dem schwarzen Kontinent. Für die kleinen Besucher drehte ein Nostalgie-Karussell seine Runden. Viele jungen Familien waren mit ihren Kindern unterwegs. Erst recht, als St. Nikolaus mit seinen Getreuen Hans Muff und Bär seine Geschenke in der Kirche auspackte. Eingestimmt in die Bescherung hatte die vielen kleinen und großen Besucher der Kinderchor der Pfarre St. Sebastian unter der Leitung von Ulrike Botzet. Anschließend lenkte sie, unterstützt von einer jungen Flötistin, das Augenmerk auf die wunderschöne neue Eule-Orgel.

Die Krippenausstellung unter der Empore spannte den Bogen von der alpenländischen Weihnacht bis nach Ruanda im Herzen von Afrika. Zwei Punkte waren neu im Rahmenprogramm: An beiden Tagen trugen die „Wöschelter Exprinzen” und eine Blechbläsergruppe mit ihren Darbietungen nicht unmaßgeblich zur Bereicherung des Marktatmosphäre bei. Auch wenn der Erlös in 2011 nicht ganz so groß wie in vergangenen Jahren ausgefallen sein sollte, war der 33. Weihnachtskunstmarkt ein voller Erfolg. War er doch wieder eine großartige gemeinschaftliche Leistung von vielen Helferinnen und Helfern, die auch ihnen selbst viel Freude bereitete. Das dürfte den „Machern” Mut und Kraft geben, auch im nächsten Jahr wieder den unbestritten aufwendigen Markt wieder auf die Beine zu stellen.

Übrigens: Der Erlös war auch in 2011 wieder zu gleichen Teilen für die Waisenkinder in Ruanda, die neue Orgel in der Kirche und die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren in der Pfarrei St. Sebastian bestimmt. Unter den gegebenen Umständen zog auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie, Manfred Wirtz, an diesem vierten verkaufsoffenen Sonntag bei einem Bummel über den Weihnachtskunstmarkt eine positive Bilanz.

Herzlichst begrüßt wurde auf ihm von vielen Freunden Pfarrer Franz Xaver Tran, der von Wegberg auf einen Sprung in die alte Heimat gekommen war.
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