Herzogenrath - Lichterfest im Grube-Adolf-Park

Lichterfest im Grube-Adolf-Park

Von: fs
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Imposant: Nach Einbruch der Dunkelheit begann die lichtvolle Verzauberung. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Unter der Überschrift „Lichterfest 2.0“ bot der Verein Bergbaudenkmal Adolf wieder einmal ein beeindruckendes Ereignis. Am Morgen begrüßten die Initiatoren Norbert Fritsch und Josef Ferlin die ersten Besucher.

Über 80 Teilnehmer hatten sich zum Frühstück angemeldet. Viele andere nutzten das trockene Wetter für einen Bummel über das Vereinsgelände im Grube Adolf Park, auf dem Vereinsmitglieder Verkaufsstände aufgebaut hatten. Bei Kaffee, Kuchen und Glühwein ließen sie sich verzaubern und genossen die Atmosphäre in adventlicher Stimmung. Am Ende des Tages waren es fast 600 Besucher. Eigentliches Highlight war das Anschalten der Lichter. Zur Einstimmung gab es ein Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins Herbach. Gegen 17.30 Uhr war der Platz auf dem Vereinsgelände prall gefüllt. Der Vereinsvorsitzende Dr. Hans Joachim Helbig begrüßte die Anwesenden. „Das hier hat das Potenzial, wieder einmal einen Weihnachtsmarkt in Merkstein auf die Beine zu stellen“ sagte er den Gästen.

Beflügelt vom Erfolg des vergangenen Jahres hatten die Initiatoren noch einmal zugelegt. Mehr als 50 Hochleistungsstrahler und fast zwei Kilometer Kabel sorgten dafür, dass das Fördermaschinenhaus und die Ausstellungsstücke auf dem Gelände in verschiedenen Farben angestrahlt wurden. Auch das Gebäude selbst sowie die historische Dampffördermaschine wurden erleuchtet. Der Verein betreut das auf dem ehemaligen Grubengelände erhalten gebliebene Fördermaschinenhaus mit einer Dampffördermaschine aus dem Jahre 1913. Auch die konnten Besucher im Farbenspiel in Aktion zu erleben. Fördermaschinist Willi Klaßen konnte allen Interessierten eine Maschinenvorführung bieten und stand für Fragen zur Verfügung. Dank der BSPC-Veranstaltungstechnik aus Baesweiler, die die Lichtshow fast ganz gesponsert hatte, konnte das Projekt verwirklicht werden. Viele Fotofans nutzten die Gunst der Stunde. Für das beste Foto wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben.

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