Herzogenrath - Letzte Barbarafeier des Senioren- und Invalidenvereins

Letzte Barbarafeier des Senioren- und Invalidenvereins

Von: fs
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Manfred Grouls, Bernd Flamm, Änni Jentsch, Susanne Göschel, Werner Harwardt, Dr. Manfred Fleckenstein und Ingrid Flamm (v.l.). Im Vordergrund sitzend: die Ehrenvorsitzende Käthe Schallmoser. Foto: Sevenich

Herzogenrath. So richtige Adventsstimmung wollte einfach nicht aufkommen, als der Senioren- und Invalidenverein Herzogenrath zur letzten Barbarafeier eingeladen hatte – denn der Verein löst sich Ende Dezember auf.

Bei der letzten Jahreshauptversammlung im März dieses Jahres waren keine Nachfolger für die Vorstandsämter gefunden worden. Im Mai fuhren noch einmal 41 Personen in den Ferienort Leiwen an der Mosel. Es gab Kaffeenachmittage und Bingo, im August ging die Tagesfahrt mit 48 Personen nach Koblenz und von dort aus mit dem Schiff nach Boppard. Der letzte Ausflug im Jahr 2015 erfolgte zum „Singenden Wirt“ nach Heinsberg.

Aufgrund der Auflösung hatte der Vorstand beschlossen, einen Teil des vorhandenen Geldbetrags aus der Kasse zu spenden. Der Förderkreis „Hilfe für Krebskranke Kinder e.V. Aachen“, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Werner Harwardt und Susanne Göschel, erhielten 1600 Euro und für den AWO-Ortsverein Herzogenrath konnte Vorsitzender Manfred Grouls 600 Euro in Empfang nehmen.

Vorsitzende Ingrid Flamm dankte allen, die dem Verein über die Jahre die Treue gehalten haben, allen voran ihrer Mutter, Käthe Schallmoser (94), die als Mitgründerin des Vereins seit 56 Jahren ehrenamtlich dabei war und alleine zwölf Jahre lang das Amt als Vorsitzende innehatte. Auch für Änni Jentsch gab es ein extra großes Dankeschön, gehört sie doch seit nunmehr 1997 dem Vorstand an.

Der stellvertretende Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein dankte allen, die den Verein viele Jahre aufrecht erhalten haben, hier besonders Ingrid Flamm für ihr außerordentliches Engagement. „Insgesamt 56 Jahre hat der Verein sehr engagiert gearbeitet, mit viel Herzblut Hilfestellungen für seine Mitglieder geleistet und zahlreiche gesellige Veranstaltungen durchgeführt. Allerdings kann ich mit Freude sagen, dass der Senioren-Invalidenverein Straß sich bereit erklärt hat, die nun entstehende Lücke zu füllen, so dass auch künftig für die Betroffenen keine Vakanz entsteht“.

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