Lessingschule: „Sinnvolle und wirtschaftliche Nutzung“

Von: mas
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Im Grünen: Die ehemalige Lessingschule wird zum Pflegehaus. Wo junge Menschen einst ausgebildet wurden, soll nun für einen möglichst beschwerdefreien Lebensabend gesorgt werden. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Im Verwaltungsdeutsch heißt es ganz trocken „Umnutzung“. Was aus der Lessingschule nach dem Umbau und der Kernsanierung von Teilen des ehemaligen Schulgebäudes wird, stellten die neuen Besitzer dem Bau- und Planungsausschuss des Baesweiler Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung vor.

Die frühere Hauptschule im Stadtteil Setterich hatte ihren Betrieb mangels Schülern vor Jahren einstellen müssen. Zwischenzeitlich ist das Gebäude an die Bauherrengemeinschaft Jans und Willems verkauft.

Die beiden Investoren (Inhaber der Elmo Massivhaus GmbH) sind dabei, in Zusammenschluss mit dem Pflegedienst Kuijpers 13 behindertengerechte Wohnungen für das sogenannte „Service Wohnen“ zu errichten.

Diese 13 Wohnungen werden in Größenordnungen zwischen 46 und 75 Quadratmetern Wohnfläche angelegt. In Form von zwei Apartmenthäusern zur Nutzung von einer Person (48 qm) und einem weiteren Zuschnitt für zwei Personen (75 qm).

Zudem ist beabsichtigt, eine Wohngruppe (ambulante Betreuung) für demenzerkrankte Pflegebedürftige mit zwölf Wohneinheiten zu errichten. Hier sollen die Mieter eigene Schlaf-, Wohn- und Badbereiche bekommen, die sie nach eigenen Vorstellungen gestalten können.

Zudem sollen Wohnzimmer, Speiseraum und Küche gemeinsam genutzt werden. Das geplante Angebot erweitert sich auf eine ambulant betreute Wohngruppe für außerklinische Intensiv- und Behandlungspflege. Hierfür sind sechs Wohneinheiten vorgesehen.

Eröffnung im September 2014

Werner Jans, Gesellschafter des Unternehmens Willems, trug hierzu in der Sitzung vor: „Diese Immobilie bekommt eine sinnvolle und wirtschaftliche Nutzung.“ Er geht davon aus, „dass wir das Haus im September 2014 eröffnen können“. Die Apartments sind durchgängig mit Terrasse oder Balkon ausgestattet.

Zudem sind die mietbaren Wohnungen alle barrierefrei und behindertengerecht angelegt. Nötig werden in jedem Fall Wohnberechtigungsscheine, die von den künftigen Mietern vorgelegt werden müssen.

Viele Detailfragen

Die Nachfrage nach den preisgünstigen Wohnungen ist sehr groß, inzwischen musste sogar eine Warteliste angelegt werden, erklärte Jans.

Das „medizinische“ Konzept, die Ausstattung der Wohnungen und die Zusammensetzung der Kosten erläuterte Ralf Eiche im Auftrag des Unternehmens Kuijpers. „Unser Konzept ist absolut neu“, sagte Eiche. Viele Detailfragen der Politiker schlossen sich an.

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