Leserin Anja Pütz spendiert eine neue Nähmaschine

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Nähmaschine Foto: B.Oprée

Nordkreis. Wieder eine Nähmaschine zu besitzen, war ein bescheiden geäußerter Wunsch von Shirin Abdullah (M.), Ehefrau des syrischen Flüchtlings, der vor einem Jahr in Alsdorf ein Sparbuch mit zwei 500-Euro-Scheinen fand und bei der Polizei abgab. Bundesweit wurde über Mahmoud Abdullah berichtet. Unsere Zeitung hatte nachgehört, wie es ihm heute geht.

Shirin Abdullah, vor dem Krieg in Aleppo Inhaberin einer Näherei mit 15 Angestellten, war mit Töchterchen Ela per Schlauchboot übers Mittelmeer und dann über die Balkanroute gekommen. Als anerkannte Flüchtlinge versuchen die Eheleute nun, sich einzurichten.

Unsere Leser verfolgen dies mit Anteilnahme. Zahlreiche Anrufer meldeten sich, um eine Nähmaschine zur Verfügung zu stellen. Zu den ersten gehörte Anja Pütz aus Alsdorf. Sie kaufte eine Maschine und überbrachte sie mit ihrem Mann Wolfgang in der kleinen Wohnung der Abdullahs.

Für die Zeitung wollte sie sich eigentlich gar nicht ablichten lassen: „Wenn jeder etwas in seinem Rahmen beiträgt, könnte die Welt ganz anders aussehen“, sagt sie. „Das ist die Überzeugung unserer ganzen Familie.“ Tochter Luisa (15) steuerte eine selbst genähte hübsche Reißverschlusstasche bei. Für die Buntstifte, die die Eheleute samt Malbuch und Süßigkeiten der kleinen Ela mitbrachten, die dann nur noch Augen für die Ausmalfiguren hatte.

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