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Lese- und Lernkompetenzen durch Bildungspartner stärken

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Eingerahmt von den Kindern präsentierten Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch, Europaschulleiter Daniel Bick, Büchereileiterin Sigrid Hamann und Regenbogenschulleiter René Haag (v.l.) die frisch verlängerten Bildungspartnerschaften.
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Bürgermeister Christoph von den Driesch, Kirsten Moss und Sigrid Hamann von der Stadtbücherei Herzogenrath, René Haag von der Regenbogenschule und Daniel Bick von der Europaschule (v.l.) unterzeichneten die verlängerten Bildungspartnerschaftsverträge.

Herzogenrath. Jungs wird oft nachgesagt, dass sie ein etwas distanziertes Verhältnis zum gedruckten Wort haben. Das sahen die jungen Herren der Regenbogenschule aber nicht so. Denn sie freuten sie sich darüber, dass sie gemeinsam mit der Europaschule wieder Teil der Bildungspartnerschaft mit der Stadtbücherei Herzogenrath sind.

Zwischen zwei Buchempfehlungsshows mit der Überschrift „Tolles Buch“ von Tina Kemnitz unterzeichneten die Offiziellen die erneuerte Bildungspartnerschaft. Im Rahmen der Initiative „Bildungspartner NRW“ wird damit die systematische Zusammenarbeit zwischen Schulen und ihren außerschulischen Partnern in den Kommunen unterstützt. „Ziel dieser Bildungspartnerschaften ist die Förderung der Bildungschancen aller Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und kulturellen Prägung“, unterstrich Bürgermeister Christoph von den Driesch. „Die Bildungspartnerschaft hat sich bei uns etabliert“, Leiter René Heeg von der Regenbogenschule, „bleibt aber immer etwas Besonderes, Authentisches.“ Und Sigrid Hamann als Leiterin der Stadtbücherei freut sich, den jungen Menschen Literatur und Lesen als Kernkompetenzen näher bringen zu können. „Ein Buch ist und bleibt emotional ganz anders“, fand auch Daniel Bick von der Europaschule.

„Als Partner für das Lernen in allen Lebensabschnitten schulen Bibliotheken Recherchefähigkeit und Informationskompetenz der Schüler“, weiß Hamann.

Gezielte Leseanimationen liefern dabei nicht nur einen Beitrag für die Nutzung des städtischen Bibliothekangebots, sondern auch einen entscheidenden Impuls zur Entwicklung einer lebenslangen Lesekultur.

Bis 2015 dürfen sie und ihre Mitarbeiterinnen sich nun auf regelmäßige Besuche der Schüler aus den Partnereinrichtungen freuen. Denn die 2006 mit der Europaschule und drei Jahre später mit der Regenbogenschule – die damals noch die Katholische Grundschule Herzogenrath war – geschlossenen Verträge verpflichten beide Vertragspartner.

So gibt es für die Europaschule unter anderem Klassen- und Gruppenführungen, Unterricht in der Bibliothek, Recherchetraining oder Lese- und Spielrucksäcke. Bei der Regenbogenschule werden mindestens zwei Besuche pro Schüler während der Grundschulzeit festgelegt, wozu noch eine Bibliothekseinführung und auch die Bereitstellung von Medienkisten gehören.

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