„Leben”: 42 Arbeiten zum Geheimnisvollen und Gegenständlichen

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Leben gemalt: Die Herzogenrather Künstlerin Barbara Mertens hat seit Februar intensiv für ihre aktuelle Ausstellung gearbeitet. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Herzogenrath/Kerkrade. „Blumen sind der positive Ausdruck der Natur. Blumen sind bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. Blumen sind Anerkennung und Wertschätzung. Blumen sind ein Symbol der Liebe. Blumen drücken Leben aus.”

Kunstlehrer Hermann-Joseph Vieth führte in die Ausstellung „Leben” der Herzogenrather Künstlerin Barbara Mertens ein. Er stand im Kreuzgang der Abtei Rolduc, Heyendallaan 82, und machte dort eine Verbeugung vor der 49-Jährigen. Die wollte Leben malen - und das ist ihr gelungen.

Mertens, die ihren Bildern Namen wie „Chilli”, „Tanz der roten Früchte” und „Symphonie” gegeben hat, traf gepaart mit einer großen Farbenvielfalt den Charakter der Bildertitel. „Ich habe fotografiert, gemalt, zerrissen, zerknittert und wieder zusammengefügt”, beschrieb Barbara Mertens den Schaffensprozess der 42 Arbeiten, die in der Abtei bis zum 14. Oktober ausgestellt sind. Täglich können die Exponate zwischen 9 und 17 Uhr bei freiem Eintritt angeschaut werden.

Lebenszyklus thematisiert

„Ich habe den allgegenwärtigen Lebenszyklus vom Wachsen, Aufblühen und Verwelken thematisiert”, erklärte Mertens, die seit Februar täglich für diese Ausstellung gearbeitet hatte. Schon zweimal sei sie abgewiesen worden, nun, beim dritten Anlauf, hatte sie das „Ja” für die Ausstellung erhalten. Zu Beginn eines jeden Bildes hatten Eindrücke aus der Natur und Beobachtungen gestanden.

Die künstlerische Umsetzung hatte Barbara Mertens durch die spezielle Enkaustiktechnik (künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden, d. Red.) gemacht, die gleichzeitig das Gegenständliche wie auch das Geheimnisvolle „dahinter” in den Vordergrund spielt.

„Ich möchte den Menschen so gerne vermitteln, dass das Leben schön ist”, sagte Barbara Mertens, die in einer Trilogie Blumen malte, die Lust auf die Entdeckung ihrer Wahrnehmung machen. Gerade mit der Pusteblume in „Jetzt” will die Herzogenratherin „meine Ideen weitergeben, meine Lebensfreude”.

Kaum einen großen Blumenstrauß hat Barbara Mertens geschnürt, dafür viele kleine Details auseinandergerissen und neu zusammengefügt. So ist wirklich in jedem Bild der positive Ausdruck der Natur zu erkennen.
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