Laufen, Radsport und Volksfest in Alsdorf

Von: Karl Stüber
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Erneut geht es an den Start: Mit der Veranstaltung im vergangenen Jahr (Bild) hat sich der Dachser-Duathlon von Alsdorf bereits nachhaltig in der Sportszene etabliert. Foto: hob
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Die Alsdorfer Lokalmatadorin: Claudia Leschnik. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Die Rathausstraße soll am Pfingstsonntag, 15. Mai, zur Fanmeile werden, der Denkmalplatz nebst Tribüne mit 122 überdachten Sitzplätzen zum Ort der Unterhaltung, der Siegerehrungen und des Feierns. Und die rund 650 erwarteten Teilnehmer der Neuauflage des Dachser-Duathlons in Alsdorf, bei dem zugleich die Deutsche Duathlon Meisterschaft „ausgetragen“ wird, dürfen auf ihren strapaziösen Strecken auf kräftige Unterstützung der Zuschauer hoffen.

Die positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr lassen angesichts noch intensiverer Vorbereitung auf große Resonanz hoffen, wie Bürgermeister Alfred Sonders bei Vorstellung des Programms und der Partner sagte.

Heirat, dann Wettkampf

Eine Teilnehmerin wird den Wettkampftag ganz sicher besonders genießen: Lokalmatadorin Claudia Leschnik. Die sympathische Powerfrau wird einen Tag zuvor heiraten. Ihr steht also ein „Triumphlauf“ der besonderen Art bevor. Im vergangenen Jahr wurde Leschnik, die für die Sportsfreunde Alsdorf an den Start ging, nur von Svenja Jütte (Team Pirate Juliacum) geschlagen. Leschnik wurde aber Stadtmeisterin.

Patrick Thevis, Vorsitzender des sportlichen Partners Marathon-Club Eschweiler und „Racedirector Dachser Duathlon“, sagte, es sei nicht selbstverständlich, so entgegenkommend wie in Alsdorf behandelt zu werden.

Karl-Heinz Bremen, Leiter der Dachser-Niederlassung Alsdorf, der aus beruflichen Gründen an der Vorstellung des Programms nicht teilnehmen konnte, ließ ausrichten, dass sich das Unternehmen zu seinemStandort im Schaufenberger Gewerbegebiet bekenne und dem (Breiten-)Sport eine Plattform bieten wolle. Bremen ist selbst begeisterter Ausdauersportler und hat so manchen Kilometer auf dem Sportrad absolviert.

Das Rahmenprogramm startet bereits am Samstag, 14. Mai, in der Innenstadt. Deshalb werden bereits vorab Straßensperrungen notwendig. Laut Bürgermeister Sonders sorgen unter anderem der Fanfarenzug Schaufenberg und die niederländische Scouting-Band St. Vincentius zwischen Denkmalplatz, Stadthalle und St.-Brieuc Platz mit Swing für Schwung.

Sonders appellierte nochmals an den Handel, die Geschäfte bis 18 Uhr geöffnet zu halten., um gerade auch den auswärtigen Gästen und ihren Angehörigen Gelegenheit auch zum Einkaufsbummel zu geben. Die Band „Pearls“ folgt um 18.30 Uhr auf der Großen Bühne auf dem Denkmalplatz mit einem mehrstündigen Konzert.

Am Wettkampftag wird auf dem Platz zwischen Stadthalle und der Seniorenwohnanlage eine „Spielemeile“ eingerichtet, betreut vom Jugendamt, dem DRK und der Senioreneinrichtung. Dies diene dazu, besonders Familien entgegenzukommen, sagte Sonders.

Ab 9.30 Uhr geht es mit den Wettbewerber los. Den Auftakt machen die Teilnehmer der Kategorie „Volksdistanz Jedermann“. Dabei werden zunächst fünf Kilometer gelaufen, 20 Kilometer „geradelt“ und nochmals 2,5 Kilometer zu Fuß absolviert. Sportlicher Höhepunkt wird die „Kurzdistanz Elite“ – ein aus Sicht Ungeübter glatte Untertreibung, geht es doch in gleicher Reihenfolge um die Distanzen 10, 40 und 5 Kilometer.

Die Streckenführung ist bewusst zuschauerfreundlich gewählt. So führt zum Beispiel der 2,5 Kilometer lange Lauf als Rundkurs vom Denkmalplatz zum Annapark und über die Bahnhofsstraße wieder zurück. Die sieben Kilometer lange Radstrecke verläuft über den Übacher Weg und die B 221 nach Boscheln und wieder zurück. Die kurzen Laufwege ermöglichen es den Zuschauern, in wenigen Schritten zwischen Lauf- und Radstrecke zu wechseln, um das „Renngeschehen“ ganz nah zu verfolgen, hieß es.

Rund 100 Helfer wird der MC Eschweiler im Einsatz, hinzu kommt Unterstützung aus Reihen der Feuerwehr und des THW.

Laut „Marathon-Mann“ Thevis sind spannende Wettkämpfe zu erwarten – und Triathleten werden auch am Start sein, um ihre Form zu Beginn der Saison schon mal zumindest in zwei Disziplinen zu testen.

Bleibt für Veranstalter, Aktive und Zaungäste zu hoffen, dass keine dritte Wettkampfform hinzukommt – Schwimmen in Folge von starkem Regen.

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