Herzogenrath - Langjährige Blutspender lassen sich auch 100 Mal anzapfen

Langjährige Blutspender lassen sich auch 100 Mal anzapfen

Von: fs
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Dankeschön: Als Vorsitzender
Dankeschön: Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Herzogenrath ehrte Christoph von den Driesch (l.) die Mehrfach-Blutspender, darunter Klaus Frohn (3.v.l.) und Paul Odinius (5.v.l.) für 100-malige Spende. Marie-Theres Sobczyk (r.) erhielt einen Scheck für die Kindermahlzeit. Foto: W. Sevenich

Herzogenrath. Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Herzogenrath hatte in die gute Stube von Burg Rode zu einer besonderen Feierstunde eingeladen: Im Mittelpunkt standen Blutspender, die für ihr Engagement geehrt und ausgezeichnet wurden.

Der Vorsitzende des DRK Herzogenrath, Bürgermeister Christoph von den Driesch, wies dabei auf die Wichtigkeit des Blutspendens hin: „Blutspender sind Lebensretter, die wenig Aufhebens um ihr Handeln machen. Und dennoch leisten sie als Blutspender unserer Gesellschaft einen unverzichtbaren Dienst.

Sie praktizieren ihre Nächstenliebe im Verborgenen, geben regelmäßig ihren Lebenssaft zur Rettung ihrer Mitmenschen her - Blutspendern gebührt ein großer Dank.” Besonders stellte er Klaus Frohn, Hans Josef Rick und Paul Odinius heraus, die mit ihren 100-maligen Blutspenden vielen Menschen geholfen haben.

Obwohl in Deutschland täglich rund 15 000 Menschen zur Blutspende gehen, so gehören nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung zu den regelmäßigen Spendern. Von den Driesch: „Wenn sich jeder gesunde Bundesbürger nur ein einziges Mal im Jahr zum Spenden aufraffen könnte, wäre die Grundversorgung garantiert.”

Vier von fünf Menschen in Deutschland sind irgendwann in ihrem Leben auf eine Blutübertragung angewiesen. Vielen Frühgeborenen und manchmal sogar Kindern im Mutterleib helfen Blutspenden beim Überleben einer kritischen Phase. Das meiste Blut benötigt die moderne Medizin bei Krebstherapien, großen Operationen und Organtransplantationen, wusste der stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Bernd Grendel, zu berichten. Der Vorstand des DRK hatte sich wie im vergangenen Jahr dafür entschieden, für jeden Blutspender in 2011 einen Euro für die Kindermahlzeit zu spenden.

Insgesamt wurden 822 Blutspender in Roda begrüßt. Im Rahmen der Blutspenderehrung konnten aufgerundete 825 Euro an die Schirmherrin der Kindermahlzeit, Vizebürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk, überreicht werden. Sie dankte dem Team des DRK-Ortsvereins „für eine tolle Unterstützung”. Zum Abschluss teilte Bernd Grendel mit, dass diese Aktion auch in diesem Jahr fortgesetzt wird, bislang seien 370 Blutspender gekommen.

Ehrenzeichen in Gold

Das Ehrenzeichen in Gold und Urkunde erhielten für 25-malige Blutspende: Iris Hassler, Heidi Lembcke, Annemarie Penners, Maria Peter, Vera Rott, Michael-Georg Ruland und Wilfried Jansen. Das Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz und Brillanten erhielten für 50-malige Blutspende: Rolf Peter Kempchen und Georg Münzberg. 75 Mal spendeten Inge Jungen und Mario Kobben. Käthe Pompetzki, die 10.000 Spenderin in Herzogenrath seit dem Jahre 2000, erhielt ein Geschenk.
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