Ladesäule liefert „Saft” für E-Mobile

Von: ssc
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„Boxenstopp” am Rathaus: EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder (l.) klinkt den Stecker ins E-Mobil ein. EWV-Prokurist Axel Kahl, Privatkunden-Vertriebsleiter Udo Müllenberg, Bürgermeister Alfred Sonders und die Technische Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg (v.l.) begrüßen diese Art des Auftankens. Foto: Schaum

Alsdorf. Wer ein Elektrofahrzeug sein eigen nennt, kann während eines Besuchs im Alsdorfer Rathaus künftig ganz bequem den Akku füllen. Seit Montag liefert eine Ladesäule an der Hubertusstraße Strom für die E-Mobilität. Und den gibt es bis auf weiteres auch noch kostenlos.

Die Säule ist - nach solchen in Stolberg, Eschweiler und Aachen - die vierte, die die Energie- und Wasser-Versorgungsgesellschaft (EWV) in der Städteregion aufgestellt hat.

Wer dort sein Ladekabel einsteckt, bekommt Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. „So macht das Konzept der E-Mobilität Sinn und entlastet die Umwelt”, sagt EWV-Prokurist Axel Kahl. Die Säule an der Einfahrt zum Parkplatz am Rathaus soll auch ein Werbeträger für diese neue Form des Autofahrens sein.

Bürgermeister Alfred Sonders rechnet in den kommenden Jahren mit steigendem Zuspruch. „Die Sache kommt jetzt ins Rollen. Wenn die Nachfrage steigt, wird das bei uns ganz sicher nicht die letzte Ladesäule gewesen sein.”

Wer sie „anzapfen” möchte, braucht ein Handy. Damit kann eine kostenlose Nummer angerufen werden, die auf der Säule angegeben ist. Erst dann liefert sie Strom, der voraussichtlich bis Mitte 2011 kostenlos abgegeben wird. Günstig soll er danach bleiben. Etwa 2,50 Euro kostet eine „Füllung” für 100 Kilometer Reichweite.

Bis der Akku ganz voll ist, dauert es mit dem Schnell-Ladegerät an der Säule etwa drei Stunden. Zwei Parkplätze gibt es dazu vor den beiden Steckdosen der Säule. Der Clou an der Sache: Diese Parkplätze gibt es während des Aufladens kostenlos obendrein.
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