Würselen - Kurz, knapp und kostenlos: Infos über das Wahrzeichen der Stadt

Kurz, knapp und kostenlos: Infos über das Wahrzeichen der Stadt

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
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Stellten den neuen Kirchenführer vor: Hubert Wickerath (l.) vom Geschichtskreis Pfarre St. Sebastian und Rolf Rüland. Foto: Sevenich

Würselen. Viele Menschen in Würselen haben ihren ureigenen Blick auf den „Würselener Dom”. Um ihn einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, initiierte der Geschichtskreis der Pfarre anlässlich des Patronatsfestes eine Ausstellung mit von ihnen aus den verschiedensten Perspektiven und zu unterschiedlichsten Anlässen „geschossenen” Fotos.

Dabei war nicht allein die hohe Kunst des Fotografierens gefragt. Vielmehr noch spielte dabei die Liebe zu dem Würselener Wahrzeichen die Hauptrolle. Sie spiegelt sich in den Exponaten, die im Format 20 x 30 Zentimeter in gleichen Wechselrahmen, von Kurt Schneiders und Hubert Wickerath sorgfältig eingelegt, noch bis zum 20. Februar bewundert werden können. Es sind - so Wickerath - einmalige Bilder.

Anlässlich des Patroziniums wurde außerdem ein dreiseitiger Flyer mit Kurzinformationen über die Historie und die Kunstschätze des altehrwürdigen Gotteshauses herausgebracht. Der Geschichtskreis ergriff auch dazu die Initiative, weil von dem von Dieter P. J. Wynands 1998 verfassten Kirchenführer nur noch einige Restexemplare vorhanden sind. Da die Kirche, die mit Hilfe des Wachdienstes nach Pfingsten wieder geöffnet sein wird, auch von vielen auswärtigen Interessenten besucht wird, bestand Handlungsbedarf.

Der Geschichtskreis entwickelte in verschiedenen Sitzungen das Bild von einem Flyer. Den Text dazu lieferte Lehrer Rolf Rüland. Aus Verbundenheit zum „Dom” besorgte die Designerin Susanne Mix das Layout. Dass er sich über diese Initiative des Geschichtskreises gefreut habe, bekundete Pfarrer Rainer Gattys bei dessen Vorstellung. Aufgelegt wurden 1500 Stück. Die Zahl wurde so bemessen, um nach einer gewissen Zeit eine überarbeitete Auflage anbieten zu können.

Der jetzt erschienene Flyer ist seiner Zeit zunächst einmal voraus. In ihm ist die neue Orgel, die in den nächsten Wochen aufgebaut wird, bereits eingehend beschrieben. Das Patrozinium war nun der geeignete Anlass, das Faltblatt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Flyer liegen den neuen Pfarrbriefen bei und in der Kirche aus. Dass die Informationen über den „Dom” kostenlos weiter gegeben werden können, ist der Gruppe „Lust auf Kunst” zu verdanken. Sie stellte die kleinen Überschüsse aus ihren Exkursionen zur Begleichung der Druckkosten zur Verfügung. Die Gruppe erlebt ja bei ihren Besichtigungen immer wieder, wie angenehm es ist, sich mittels eines Flyers kurz und knapp über ein Gotteshaus informieren zu können. Außerdem ist er für viele ein Stück Erinnerung.
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