Kursangebot bei „Aber Hallo” ist kräftig gewachsen

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:

Alsdorf/Baesweiler. Sie ist noch da. Was selbst ihre Macher verblüfft. „Als wir mit der Jugendkunstschule angefangen haben, dachten wir, dass das zwei, drei Jahre lang ganz gut funktionieren kann”, sagt Leiter Claus Jürgen Klüglich.

Doch das ist bald 20 Jahre her und das Kursangebot von „Aber Hallo” ist in dieser Zeit kräftig gewachsen. Mittlerweile gibt es neben dem ersten Standort in Alsdorf-Busch einen weiteren in Baesweiler.

Die Grundlage stimmt

Wäre Klüglich ein kühl kalkulierender Kaufmann, würde er sagen: der Laden läuft. Doch dass die Finanzierung der Jugendkunstschule stabil ist, ist für ihn und die vielen Kursleiter nur die nötige Grundlage für die Arbeit mit Kindern.

„Wir wollen ihnen Spielraum geben, ihre Kreativität zu entwickeln.” In der Regel geschieht das in Gruppen mit acht bis zehn Kindern. „Das Arbeiten soll intensiv sein und stets auf Augenhöhe mit den Kindern.” Wobei ihnen keine Grenzen gesetzt werden. Mal werden Luftschlösser gebaut, mal ägyptische Pyramiden. Mit Farben und Modellen erkunden die Kinder den Amazonas oder reisen zum Mond.

„Wir arbeiten nicht im DIN-A4-Format”, beschreibt Klüglich, „wir machen die Dinge gern in XXL.”

Sinkende Teilnehmerzahlen hat die Jugendkunstschule nicht - trotz zunehmender „Konkurrenz” seitens der Offenen Ganztagsgrundschulen. Möglich ist das auch, weil mittlerweile zahlreiche Kursangebote kompakt an Wochenenden oder als Ferienateliers stattfinden.

Daneben gibt es das Kunstkinder-Atelier, eine Art Experimentierwerkstatt. Dienstags, mittwochs und donnerstags können kinder sowohl in Alsdorf als auch in der Baesweiler Werkstatt im Bergfoyer im Carl-Alexander-Park jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr tun, wozu sie Lust haben.

Vom Malen und Zeichnen bis hin zum Gipsen und Töpfern. „Wir stellen eine Menge Material zur Verfügung”, sagt Klüglich, „und die Kinder können damit anstellen, was sie wollen.”

Klassiker und Wochenendworkshops

Viele Klassiker gibt es im Kursprogramm für das erste Halbjahr 2010. So finden zahlreiche Holz- und Tonwerkstätten sowie Ballettkurse statt. Auch die „Bärengeschichten” für Kinder ab vier Jahren, bei denen die Kleinen ihre Sinne entdecken sollen, sind erneut im Angebot (in Alsdorf, montags 14.30 bis 15.45 oder 16.15 bis 17.30 Uhr).

Nach einer längeren Pause meldet sich die Musikalische Früherziehung für Kinder von vier bis fünf Jahren zurück. Katharina Linsel baut mit den Teilnehmern Rasseln, Trommeln und andere Klangkörper, mit denen die Kinder die Welt der Töne und Lieder entdecken sollen (in Alsdorf, dienstags 15.15 bis 16.15 Uhr, donnerstags 14.30 bis 15.30 Uhr).

In den Wochenendworkshops wird es unter anderem um den Bau von Flipperautomaten, die sagenumwobenen Schätze der Inka oder eine Insektenwerkstatt gehen. Jeweils samstags und sonntags können Kinder von sechs bis 13 Jahren kreativ werden.

Während der Osterferien gibt es einwöchige Ateliers in Alsdorf und Baesweiler. So wird der „Zirkus Hochhinaus” erneut Clowns und Jongleure präsentieren und kleine Architekten können riesige Wolkenkratzer bauen. Mehr Infos zum Kursangebot der Jugendkunstschule Aber Hallo, Alte Aachener Straße 2 in Alsdorf, auch unter 02404/20499.
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