Würselen - Kunstwerk von Eichelmann soll auf den Kreisel

Kunstwerk von Eichelmann soll auf den Kreisel

Von: ehg
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Das Entree zum neuen Baugebiet: Auf der Insel des Kreisverkehrs Hauptstraße/Kapellenfeldchen wird eine fünf Meter hohe Skulptur platziert. Sie wird Silhouetten von Menschen zeigen, die Treppenstufen empor steigen. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Die Erschließung des Neubaugebietes Kapellenfeldchen erfolgt über einen Kreisverkehr im Knotenpunkt der Landstraße 136 (Hauptstraße), Kapellenfeldchen und Adenauerstraße, der inzwischen fertiggestellt ist. Was noch aussteht, ist dessen Gestaltung. Damit beschäftigte sich jetzt der Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement.

Mit der Verwaltung stimmte er darin überein, dass er analog zu den Kreisverkehren an Birk, Linden-Neusener Straße, Haaler-/Oppener Straße und Verlautenheidener Straße gestaltet werden soll.

Dazu unterbreitete der Würselener Künstler Dieter Eichelmann der Bauland Würselen, dem Träger der umfangreichen Erschließungsmaßnahme, mit seiner Skulptur „Stufen zum Ziel“ einen Vorschlag. Ihn zu verwirklichen, dazu gab der Ausschuss einstimmig sein Plazet. Und zwar, zu der von der Bauland Würselen und der Verwaltung angestrebten größeren Variante mit den Abmessungen zwei Meter mal 5,50 Meter.

Das Ja dazu fiel ihm auch deshalb nicht schwer, weil es sich um ein Geschenk in Höhe von rund 18.000 Euro handelt. Die Umsetzung geht nämlich gemäß Erschließungsvertrag zu Lasten der Bauland Würselen. Sofern jedoch die Grünfläche der Kreisinsel auf Wunsch der Stadt besonders gestaltet werden soll, sei hierüber eine gesonderte Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern abzuschließen, informierte die Stadtverwaltung.

Mit dem Landesbetrieb Straßenbau, dem die Unterlagen schon frühzeitig übersandt worden waren, wurde der Gestaltungsvorschlag bereits abgestimmt. Mit CDU-Sprecher Joseph Bongard freute sich der Ausschuss über das Geschenk. Frank Zimmer (SPD) gab dabei zu bedenken: „Es handelt sich um das Eingangstor zu einem großen neuen Wohngebiet.“

Nicht ganz ungetrübt war die Freude bei UWG-Sprecher Walter Quadflieg, der sich wegen der großen Plastik Sorge um die Verkehrssicherheit des Kreisverkehrs machte. Sie auszuräumen, war Technischer Beigeordneter Till von Hoegen bemüht.

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