Kunstjugendschule: Kinder tauchen in die Unterwelt ab

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Die Kinder reisten gedanklich nach Japan oder zum Nil. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Nordkreis. Das waren wieder mal ganz besondere Ferienspiele. In der Kunstjugendschule „Aber Hallo“ beschäftigten sich 15 Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren eine Woche lang mit dem Thema „Unterwelt“.

Da wurde gebastelt, gemalt, gewerkelt. Heraus kamen Höhlen: Tropfsteinhöhlen, Gletscherhöhen, Lawinenhöhlen und Fantasiehöhlen. Da hausten Tiere in den Kartonhöhlen und Spielfiguren badeten in Glitzerseen. „Andere Gruppen erforschen während der Ferien in unserer Werkstatt den Nil, reisen gedanklich nach Japan, begegnen eindrucksvollen Statuen, geraten mit wilden Zottelwesen aneinander und führen vor, wie es im Wilden Westen zuging“, erzählte Claus Jürgen Klüglich, Leiter der „Aber Hallo“-Jugendkunstschule.

„Bei uns arbeiten die Kinder grundsätzlich in kleinen Gruppen zusammen, das heißt, eine Kunstpädagogin beaufsichtigt höchstens neun Kinder“, sagte Klüglich. „Wir führen die Kinder zu einem Thema hin. Aber letztlich erklären die uns Erwachsenen, wie die Welt aussieht, wenn man sechs, sieben oder acht Jahre alt ist.“ So entwickelten sich Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein von allein. Ebenso wie jedes Kind in der Jugendkunstschule zu seiner eigenen Kreativität und seinem eigenen gestalterischem Ausdruck findet. So wie die Gletscherhöhle von Jonathan. Die hat der Sechsjährige frei nach seinen Vorstellungen gearbeitet.

„Wir laden jetzt schon alle Kinder, Eltern und Freunde zum großen Fest ein, mit dem wir den Kinder-KunstSommer abschließen. Es gibt beispielsweise eine wilde Wildwest-Zirkusshow zu sehen und das Märchen vom Schiff, das zu Lande und zu Wasser fahren konnte, kommt auf die Bühne“, so Klüglich. Er hoffe auf viele Besucher, am Samstag, 8. August, von 14 bis 17 Uhr in der Werkstatt in Alsdorf, Alte Aachener Straße 2.

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