„Kulturstrolche“ mit großer Begeisterung unterwegs

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Besuch in der Projektwerkstatt: Architektin Nicole Leichsenring zeigte den „Kulturstrolchen“ Pläne und Modelle. Foto: Schule

Herzogenrath. Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 gehören die „Sonnenkinder“ der Dietrich-Bonhoeffer-Schule zu den „Kulturstrolchen“, einem Kooperationsprojekt des Kultursekretariats NRW in Gütersloh. Gefördert mit finanziellen Mitteln aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sind sie als Kulturforscher in der Region unterwegs.

Ausgestattet mit leuchtenden orangenen Kappen und Dokumentationsheften blicken sie sechsmal bei Theatern, Ausstellungen und Künstlern hinter die Kulissen, stellen Fragen und experimentieren. Dreimal waren die kleinen Kulturstrolche nun schon unterwegs – und die Halbzeitbilanz fällt sehr positiv aus.

Als erste Aktion stand für die Kinder künstlerisches Gestalten mit Papier auf dem Programm. Unter Anleitung der bildenden Künstlerin Angela Mainz ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf. Im Kunst-, Kultur- und Wirtschaftszentrum (KKWZ) in der Villa Herzogenrath erlebten die Kinder bei einer Führung mit KKWZ-Leiter Hartmut Dammer, wie vielfältig die Welt der Kunst ist. Bei der abschließenden Ausstellung im Schulforum für die Schulgemeinde zogen eine ganze Reihe kleiner Teppiche aus Papiergarn, fantasievolle Kopfbedeckungen und farbenfrohe große Papierskulpturen viele Blicke auf sich.

In der zweiten Aktion begaben sich die Kinder auf tänzerische Wege, zur Tanzpädagogin Bettina Lauber (Soziokulturelles Zentrum Klösterchen). Sie lernten Tanzelemente aus verschiedenen Tanzstilen kennen. Eigene Bewegungsideen wurden erprobt und – so nebenbei der eigene Ausdruck im Bewegen verbessert. Schnell entstand eine eigene Choreographie. Diese wurde in einer „Tanzperformance“ Kindern, Eltern, Lehrerinnen und Gästen aus Politik und Stadtverwaltung vorgestellt.

„Rund um Brücken“ lautete das dritte Forscherthema aus dem Bereich Technik. „Wie stabil sind Brücken und warum?“ Beim Besuch des „Continuum Kerkrade“ gab es vieles auszuprobieren und zu entdecken.

In der sich anschließenden schulischen Projektwerkstatt wurden verschiedene Brückenformen entworfen und gebaut. Auch eine Architektin kam in die Schule. „Wie wurde die Golden Gate Bridge gebaut?“, lautete eine neugierige Frage der Kinder an Nicole Leichsenring, Architektin Bachelor of Arts. Damit sich die Kinder die Arbeit einer Architektin besser vorstellen konnten, hatte sie Bebauungspläne, Stoffsammlungen und sogar Modelle im Gepäck. Die Kinder waren beeindruckt.

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