Würselen - Kulturstiftung will neues Orchester aufbauen

Kulturstiftung will neues Orchester aufbauen

Von: ehg
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Neues junges Orchester im Blick: (v.l.) Hans-Günter Leuchter, Leiter des Arbeitskreises Musik der Kulturstiftung, die Instrumentalpädagoginnen Bettina Herbst und Delyara Schroeder sowie der Leiter der Stiftung, Achim Großmann.

Würselen. „Mit Pauken und Trompeten“ startet die Kulturstiftung Würselen ein weiteres Projekt und wagt dabei – so ihr Vorsitzender Achim Großmann – wie vor einem Jahr bei der Gründung der Kunstakademie erneut den Sprung ins kalte Wasser. „Wenn junge Menschen zusammen musizieren wollen, müssen sie Würselen verlassen. Deshalb wollen wir ein junges Orchester aufbauen.“

Aus dem Kuratorium mit Dr. Erwin Schulz an der Spitze sei die Anregung gekommen, nachdem dieser Wunsch in vielen Gesprächen an Mitglieder der Stiftung herangetragen worden war. Die Einrichtung eines Jugendorchesters wird seit einigen Monaten vom Arbeitskreis Musik unter der „Stabführung“ des Konzertpianisten Hans-Günter Leuchter vorbereitet.

„Das Orchester soll grundsätzlich auf der Basis eines klassischen Sinfonieorchesters arbeiten und von professionellen Musikern und Instrumentalpädagogen geleitet beziehungsweise begleitet werden“, führte er bei der Präsentation des Projektes aus. Möglicherweise könne oder müsse zunächst in kleineren Instrumentalgruppen musiziert werden.

Das Repertoire könne sich von – natürlich zunächst leichteren – Werken des Barock und der Klassik bis hin zu Film- und Musicalstücken oder auch Bearbeitungen der verschiedensten Werke erstrecken. Grundvoraussetzung ist, dass es sich um „handgemachte“ und nicht um elektronisch verstärkte Musik handelt.

Probe einmal wöchentlich

Geprobt werden soll einmal wöchentlich, und zwar donnerstags um 17.30 Uhr im Musikraum des Städtischen Gymnasiums. Die Mitarbeit im Orchester ist zunächst frei von Kosten. Großmann: „Wir stehen nicht nur ideell, sondern auch finanziell hinter diesem Projekt.“ Eine reguläre Altersgrenze nach unten oder oben gibt es nicht. Es bleibe allerdings – so Leuchter – dem Orchesterleiter beziehungsweise dem Leitungsteam überlassen, im Einzelfall zu beurteilen, ob ein Bewerber geeignet und in der Lage sei, im Orchester mitzuwirken.

Eine erste Zusammenkunft von interessierten jungen Instrumentalisten findet am Donnerstag, 25. April, um 17.30 Uhr im Städtischen Gymnasium an der Klosterstraße statt. Willkommen sind alle jungen oder jung gebliebenen Musikerinnen und Musiker, die seit mehreren Jahren ein Orchesterinstrument spielen beziehungsweise erlernen.

Gefragt sind vor allen Dingen die „klassischen“ Orchesterinstrumente wie Streicher (Geige, Bratsche, Violoncello, Kontrabass), Holzbläser (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott), Blechbläser (Trompete, Horn, Posaune, Tuba) und Schlagzeug beziehungsweise Pauken. Daneben sollen sich auch Interessenten angesprochen fühlen, die keine Orchesterinstrumente im klassischen Sinne spielen, wie zum Beispiel Saxophon, Gitarre oder auch Keyboard.

Die Verantwortlichen wollen sich bemühen, für jeden Interessenten eine Mitspielmöglichkeit zu finden. Ansprechpartner für Streicher ist Delyara Schroeder, Geigerin und Instrumentalpädagogin, für Bläser Bettina Herbst, Flötistin und ebenfalls Instrumentalpädagogin. Für die Koordination und Organisation zeichnet Hans-Günter Leuchter verantwortlich.

Namens-Frage

Die Frage nach dem Namen des künftigen Orchesters ist noch nicht abschließend geklärt. Favorisiert wird momentan der Name „Junges Orchester der Kulturstiftung Würselen“. Mehr Informationen gibt es im Netz unter jungesorchester@kulturstiftung-wuerselen.de oder telefonisch unter Telefon 0172/8787131 sowie auf der Internetseite der Kulturstiftung unter www.kulturstiftung-wuerselen.de.

Nun sind neben dem Vorsitzenden der Kulturstiftung, Achim Großmann, auch das Leitungsteam sehr gespannt, wie sich der Start am 25. April gestalten wird. Großmann: „Schön wäre es, wenn beim ersten Zusammentreffen schon ein kleines Stück gemeinsam gespielt werden könnte.“ Sie würden sich freuen, wenn alle Musiklehrerinnen und -musiklehrer an Schulen sowie alle privaten Instrumentalpädagogen ihre Schülerinnen und Schüler motivieren könnten, in dem neuen Orchester mitzumachen.

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