„Kulturrucksack“ macht Kinder zu Krimi- und Zirkusstars

Von: Birgit Triesch
Letzte Aktualisierung:
11139765.jpg
Manege frei für die Zirkusband: Auch junge Musiker hatten bei der Show im Rahmen des „Kulturrucksacks“ einen großen Auftritt. Foto: Ralf Schröder

Baesweiler. „Manege frei und Vorhang auf“ – rund 20 Kinder von 10 bis 14 Jahren durften beim Zirkus-Krimi, der im Rahmen des „Kulturrucksacks“ in der Aula der Settericher Barbaraschule aufgeführt wurde, Zirkusluft atmen. In Kooperation mit dem Malteser Jugendtreff fand das Projekt statt.

Spaß haben, aber auch Musik und Theater für sich entdecken – das ist das Ziel des Kulturrucksack-Programms, das von der Landesregierung gefördert wird.

Für die Kulturrucksack- und Kindertheater-Fachfrau Ingrid Peinhardt-Franke ein sehr wertvolles Instrument: „Hierbei geht es um die Entwicklung von Fantasie, von Einfühlungsvermögen in die Rollen und die gesamte Theatergruppe sowie von Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Kinder und Jugendlichen sollen darstellen und angemessen sprechen lernen. Weiterhin sollen sie Verantwortung für die Produktion spüren und auch übernehmen. Somit wird das Erlernen und Ausprobieren von kreativen-künstlerischen Fähigkeiten und Tätigkeiten auch zur umfassenden Persönlichkeitsförderung hinsichtlich kreativen und sozialen Verhaltens.“

Die schönsten Kostüme

Emsig und voller Vorfreude auf die Aufführung schrieben die Kinder ein vorgegebenes Skript um, suchten sich die schönsten Kostüme heraus und übten lustige Artistennummern ein. Während Ingrid Peinhardt-Franke mit den Kindern Akrobatiknummern wie Menschen-Pyramiden, Radschlagen und Reifenartistik übte, studierte Musiker Pierre Grützmacher mit den Chorsängern Lieder ein und zeigte begabten und wissbegierigen Nachwuchsmusikern die Grundspielarten von Instrumenten wie beispielsweise Bass und Schlagzeug, so dass am Ende sogar eine richtige Zirkusband auftreten konnte.

Selbstverständlich durften zirkustypische Einlagen von Clowns, einem Gewichtheber und einem Magier nicht fehlen – und sogar „echte“ Tiere wie Schlangen, ein goldener Elefant und eine Eisbärin waren mit von der Partie. Eingebettet wurden die Zirkusszenen – wie der Name schon verrät – in einen kriminalistischen Fall, so dass auch Detektive und Verbrecher für mächtigen Trubel sorgten. Doch am Ende gab es trotz des Einwirkens gewaltiger magischer Kräfte des Bösen ein Happy End.

Für den großen Erfolg der Aufführung sorgten einerseits die Erfahrungen der beiden Organisatoren, die sie bereits bei vier vorherigen Projekten in Alsdorf und Monschau sammeln durften, sowie das mitgebrachte Talent der Nachwuchskünstler. Tobender Applaus war schließlich die größte Belohnung für die jungen Schauspieler und Musiker.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert