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Kulturforum startet begeisternd ins Veranstaltungsjahr

Von: ehg
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Würselen. Das Kulturforum hatte zum Dreikönigskonzert, gestaltet vom Orchester Salon Rouge aus Aachen, ins Alte Rathaus eingeladen.

Würselen. „So spritzig, so schwungvoll und so elegant haben uns die sieben Musiker ins neue Jahr gespielt, dass ich mir eine Steigerung kaum vorstellen kann“, resümierte Kufo-Vorsitzender Günter Kölling nach der zweiten Zugabe. Die rund 140 Besucher, die im Saal des Alten Rathauses zum Start ins neue Jahr des Kulturforums (Kufo) Platz gefunden hatten, waren begeistert.

Das Orchester Salon Rouge stieß beim Kufo die Tür zum neuen Jahr beim Dreikönigskonzert begeisternd auf. Johanna Schmidt (Violine), Natalie Becker (Flöte), Johannes Flamm (Klarinette), Lydia Hilgers (Klavier), Marie-José Didderen (Cello), Manfred Hilgers (Kontrabass) und Stefan Kremer (Schlagzeug) boten schwungvolle Unterhaltungsmusik auf hohem Niveau verschiedener Genres. Jede Musikerin und jeder Musiker sowohl im Zusammenspiel als auch solistisch Meister ihres Faches.

Herauszuheben sind Johanna Schmidt auf der Violine, die auch mit verbindlichen Worten durch das vielseitige Programm führte, und Johannes Flamm. Durch seine virtuosen Solopartien auf der Klarinette und auf dem Saxophon stellte er seine außergewöhnliche Musikalität unter Beweis.

Voller Spielfreude ging das siebenköpfige Ensemble zu Werke. Dabei spannte es einen weiten Bogen von traditioneller Salonmusik über swingende Ohrwürmer der 20er bis 40er Jahren bis hin zu feurigen Tänzen. Viele Ohrwürmer im modernen Salon-Rouge-Gewand, die bei den Konzertbesuchern offene Türen und Musikherzen einrannten.

Eines der vielen Bravourstücke war „Cellos“ von Astor Piazolla, ein sehnsuchtsvoller, langsamer Tango. Er baute sich langsam zu großer Dramatik auf. Das Publikum war hin- und hergerissen ob der Musikalität, die diesem Werk innewohnte. Dass „Salon Rouge“ auch in der jiddischen Klezmer-Musik zuhause ist, auch dafür traten die Musiker einen überzeugenden Beweis an.

Sie rührten damit die Werbetrommel für den Kufo-Besuch am Donnerstag, 13. Februar, in der Philharmonie in Köln. Dann heißt es „Klezmer meets Jazz“ mit Giora Feidmann, dem 1936 geborenen argentinischen Meister dieses Genres, und seinem Ensemble. Zuvor gibt es am Dienstag, 28. Januar, um 19.30 Uhr noch einen „Abend mit Kurt Tucholski“, literarisch gestaltet von Gudrun und Dietrich Hoppe.

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