Kultur- und Bildungszentrum Alsdorf gestartet

Von: ks
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Bildtext: Die wichtige Post ist ausgehändigt: Bürgermeister Alfred Sonders (Mitte) präsentiert stolz den Förderbescheid, den Regierungspräsidentin Gisela Walsken mitgebracht hat. Minister Harry Voigtsberger gratuliert. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Ein Moment der Genugtuung, vielleicht auch des Triumphs: Bürgermeister Alfred Sonders zeigt am Samstagnachmittag stolz dem applaudierenden Publikum in der Kraftzentrale an der Carl-von-Ossietzky-Straße den Förderbescheid, der den Projektstart „Kultur- und Bildungszentrum Alsdorf” (Kubiz) markiert.

Gisela Walsken, gut aufgelegte und temperamentvolle Kölner Regierungspräsidentin, hat das gut drei Millionen wertvolle Papier Sonders kurz zuvor ausgehändigt - und verlangt sogleich eine Empfangsbestätigung. Ordnung muss sein! Harry Voigtsberger, Landesminister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, gratuliert lächelnd. Auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg ist gut drauf. Und die beiden Schulgemeinden von Realschule und Gymnasium feiern mit.

Das ist nachvollziehbar: Nach langen Jahren des Hin und Her sowie Auf und Ab für das Projekt Schulneubau ist der Formelkompromiss zur notwendigen Förderung gefunden. Nachdem bereits der Boden im Bereich der Kraftzentrale vorzeitig für das Bauprojekt aufbereitet werden durfte, markiert jetzt das Fördergeld zum Herrichten der Kraftzentrale und den Umbau der Luisenpassage, um die Träger für das notwendige Beratungs-, Betreuungs- und Begleitungsprogramm im Zuge des Vorhabens „Soziale Stadt” aufzunehmen, einen weiteren wichtigen Schritt. Der große Förderbescheid für das Kultur- und Bildungszentrum dürfte noch ein paar Monate auf sich warten lassen, dennoch gilt der Projektstart jetzt als der entscheidende Durchbruch.

Dabei wird die Kraftzentrale zum Treffpunkt für alle Alsdorfer, vor allem aus dem „Soziale-Stadt-Quartier”. Hier sollen eine multifunktionale Veranstaltungsstätte, die Jugendkunstschule „Aber Hallo” und eine Mensa, die aber nicht nur von Schülern, sondern von allen anderen Alsdorfern genutzt werden kann, untergebracht werden. „Einmal tief durchatmen. Wir haben es tatsächlich geschafft”, sagte Bürgermeister Sonders. „Nun wird aus Alsdorf die Familienstadt mit tollen Bildungs-, Wohn- und Freizeitangeboten.”
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