Künstlerinnengruppe „Atelier“ stellt im Alten Rathaus aus

Von: ehg
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Sehenswerte Arbeiten: Die Künstlergruppe „Atelier“ präsentiert im Kulturzentrum Altes Rathaus eine breite Auswahl ihres Schaffens. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Zum 24. Mal in Folge macht die Künstlergruppe „Atelier“ mit Unterstützung von Kultur-Fachfrau Sigrid Kerinnis das Alte Rathaus zur Ausstellungsstätte. Die große Resonanz zur Vernissage war schon ein dickes Kompliment für die sechs schaffensfreudigen Künstlerinnen – Maria Lürken und Hildgard Kasberg sind vom ersten Tag an dabei – und ihres Gastes Willi Lemke.

„Hier hat sich tolle Kulturarbeit entwickelt“, machte es Bürgermeister Arno Nelles Spaß, die Ausstellung zu eröffnen: „Sie sind eine Bereicherung für das Alte Rathaus.“ Nelles ging auf den hohen Stellenwert der bildenden Kunst abseits von Geschäftemacherei ein: „Malen ist eine ursprüngliche Kommunikationsform.“ Der Maler trete in eine fantastische Beziehung zum Betrachter und umgekehrt. Beide könnten dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wie er bedankte sich auch „Atekier“-Sprecherin Mechtild Niebeling-Mause beim Vorsitzenden der Kulturstiftung, Achim Großmann, und bei Sigrid Kerinnis für die Unterstützung.

Blumen gab es für die Kultur-Fachfrau „für die jahrelange wunderbare Zusammenarbeit“. Es sei jedes Jahr schön, mit ihr die Ausstellung zusammenzustellen, hatte sie schon das silberne Jubiläum im Blick.

Durch ihre digitalen Fotoarbeiten zieht Renate Remy den Betrachter in den Bann. Farbenfrohe Ölgemälde präsentiert Maria Lürken. Eine abstrakte Welt entwickelt Hildegard Kasberg in Mischtechnik nach persönlichen Empfindungen – ein eindrucksvolles Spiel mit Farben und Formen. Was man aus Papiergarn so alles Kunstvolles machen kann, beweist Angela Mainz. Fotos verarbeitet Alexandra Reichenberg in ihren Collagen. Durch den neuen Rahmen gewinnen sie neue Bedeutung.

Die Aquarelle von Mechtild Niebling-Mause erinnern an Blüten. Sie sind nicht nur mit dem Pinsel gemalt, sondern aus einer Monotypie, einem im 17. Jahrhundert in Italien entwickelten Verfahren der bildenden Kunst, entstanden. Reizvoll sind ihre Collagen mit blauen Papieren. Und Willi Lemkes rostige Plastiken beeindrucken genau so wie seine übermalten großflächigen Fotos, überwiegend Motive aus dem Wurmtal. Mit lateinamerikanischen Rhythmen umrahmt wurde die Vernissage von der „Thursday Evening Band“ – mit Willi Lemke an der Gitarre.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 22. Dezember, dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

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