Künstler sollen ihren Blick wieder auf Alsdorf richten

Von: Katharina Pister
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Maskottchen „Artus” ist dabei: Bürgermeister Alfred Sonders (l.), Sparkassen-Gebietsdirektor Manfred Aretz (Mitte) sowie die Kunstvereinsmitglieder Heike Fischer-Wilhelm, Franz-Josef Kochs, Josef Zentis, Andrea Presl und Marion Wingen (v.l.) hoffen auf viele Einsendungen. Foto: Schaum

Alsdorf. Mit Maskottchen Artus schreitet der Alsdorfer Kunstverein wieder zur Tat. In Kooperation mit der Sparkasse und der Stadt Alsdorf lobt er zum sechsten Mal Wettbewerb „Kunst für Alsdorf” aus, zu dem ein mit 1000 Euro dotiertes Stipendium gehört.

Das Projekt „Alsdorf im Blick” richtet sich an professionelle, bildende Künstler und an Studierende einer Kunst- oder Fachhochschule der Euregio.

Während einer dreiwöchigen Arbeitsphase, die voraussichtlich im September stattfinden wird, hat der Gewinner die Möglichkeit, Kunstwerke in den Bereichen Fotografie, Grafik, Installation, Malerei oder Zeichnung zu erarbeiten. So sollen öffentliche Räume zu Ateliers werden. Die dort entstehenden Kunstwerke sollen von Jedermann bewundert werden können. Und genau das ist das Ziel: Die Kunst öffentlich zu machen und an die Leute heranzutragen.

„Dieses Projekt ermöglicht es, die Kunst den Menschen näher zu bringen”, betont Bürgermeister Alfred Sonders. Die Ergebnisse der vorherigen Wettbewerbe - jüngstes Beispiel die imposante „Dreiklang”-Skulptur auf dem Denkmalplatz - haben Spuren in der Stadt hinterlassen. So hoffen die Verantwortlichen auch dieses Mal auf viele Bewerbungen und sehenswerte Resultate.

Ob ein Kunstwerk den Anforderungen entspricht, entscheidet eine Jury. Sie besteht aus jeweils einem Vertreter aller Kooperationspartner. Bei der Bewertung stehen ihnen auch Künstler zur Seite. „Konkrete Vorgaben an das Kunstwerk gibt es nicht, wünschenswert ist natürlich ein Bezug zu Alsdorf”, erklärt Andrea Presl, die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft des Kunstvereins.

Finanzielle Unterstützung erfährt der Kunstverein durch die Sparkasse Alsdorf. „Ohne das Engagement wäre die Kreativität in Alsdorf nicht möglich”, fügt der Bürgermeister dankend hinzu. „Mit der gemeinsamen Initiative soll weiterhin für kreative Räume in Alsdorf gesorgt und sollen die Bewohner für Kunst begeistert werden.”
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