Alsdorf - Küchenbrand: Rentner behindert Feuerwehr

Küchenbrand: Rentner behindert Feuerwehr

Von: red
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Im Einsatz: Die Alsdorfer Feuerwehr musste einen Küchenbrand unter Kontrolle bringen. Dabei wurde sie von einem älteren Mann behindert, der die Einsatzstelle mit dem Auto passieren wollte.

Alsdorf. Ein älterer Mann hat am Mittwochabend einen Feuerwehreinsatz massiv behindert. In der Alsdorfer Engelstraße war es in der Küche eines Einfamilienhauses war es zu einem Fettbrand gekommen, welcher sich rasch auf die Dunstabzugshaube und Teile der Küche ausdehnte. Die insgesamt siebenköpfige Familie blieb glücklicherweise unverletzt.

Nach Angaben der Feuerwehr ließ sich der Rentner durch das am Kreuzungsbereich Hauptstraße/Schaufenberger Straße mit eingeschaltetem Blaulicht postierte Einsatzfahrzeuge nicht beirren und wollte seine Fahrt über den sichtlich blockierten Kreuzungsbereich Hauptstraße/Engelstraße hinaus fortsetzen. Dort angekommen, wollte sich der Rentner an einem weiteren im Einsatz befindlichen Feuerwehrfahrzeug vorbeidrängen.

Am Einsatzfahrzeug angekommen, musste der Mann jedoch feststellen, dass der 1,50 Meter breite Abstand zwischen Einsatzfahrzeug und einem am Straßenrand geparkten Auto doch arg eng sein könnte. Denn fuhr der Mann der Engstelle entgegen um zu passieren.

Da jedoch bereits das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeugs des Mannes auf eine Vielzahl von Fehleinschätzungen betreffend der tatsächlichen Breite seines Autos vermuteten ließ, teilte man dem Rentner mit, dass ein Passieren nicht möglich sei.

Statt Einsicht zu zeigen, teilte der Rentner seinen Unmut mit: Man hätte ja schließlich auch so parken können, dass er vorbeikomme. Das sah der zuständige Gruppenführer anders und das im Einsatz befindliche Löschfahrzeug verblieb an Ort und Stelle. Mürrisch legte der Rentner seinen Rückweg, respektive Rückwärtsgang ein.

Die Kräfte der hauptamtlichen Wache und der ehrenamtlichen Löschzüge I und II waren bis 20.15 Uhr im Einsatz.

Unter Atemschutz drang ein Trupp in das Gebäude vor und brachte den Brand zügig unter Kontrolle. Die Kräfte der Wehr kontrollierten den Küchenbereich auf mögliche Glutnester und belüfteten das Gebäude mittels Hochleistungslüfter. Insgesamt waren sechs Feuerwehrfahrzeuge, ein Rettungswagen und ein Funkstreifenwagen der Polizei in den Einsatz eingebunden. Aufgrund der Vielzahl an Einsatzfahrzeugen waren sowohl Engelstraße als auch der Kreuzungsbereich zur Hauptstraße nicht passierbar.

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