Alsdorf - Kubiz: Erneuter Wasserschaden soll verhindert werden

Kubiz: Erneuter Wasserschaden soll verhindert werden

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Aus dem verheerenden Wasserschaden die Konsequenz gezogen: GSG-Geschäftsführerin Kathrin Koppe erläutert im Untergeschoss des Neubaus des Kultur- und Bildungszentrums Alsdorf die vier eingebauten Leckageschutzeinrichtungen.

Alsdorf. Als Konsequenz aus dem schweren Wasserschaden im Neubauteil des Kultur- und Bildungszentrums Alsdorf (Kubiz) sind jetzt im Zuge der Reparaturarbeiten vier Leckageschutzeinrichtungen eingebaut worden - diese überwachen den Trinkwasserzufluss.

Laut Kathrin Koppe, Geschäftsführerin der GSG Grund- und Stadtentwicklung Alsdorf GmbH, die Bauherr ist, wurde der Frischwasserzufluss für das Gebäude, in das im Sommer 2017 städtisches Gymnasium und Realschule aus Ofden einziehen sollen, in vier Sektionen aufgeteilt. Für alle vier Bereiche separat werden ständig Zufluss bzw. Druck gemessen.

Berücksichtigt werden bei der Bewertung die Faktoren Mengendurchfluss und die jeweilige Tageszeit. Sollten Leckagen bzw. Störungen auftreten, so wird der Frischwasserzulauf in der betreffenden Sektion automatisch abgeriegelt. Zugleich wird elektronisch eine Fehlermeldung abgesetzt, um der GSG eine schnelle Überprüfung bzw. ein Eingreifen zu ermöglichen, wie Koppe sagte.

Licht soll Einbrecher fernhalten

Der schwere Wasserschaden – die Kosten für die Beseitigung belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro, für die zwei Versicherungen aufkommen sollen – war am Montag, 30. Mai, festgestellt worden. Wie sich später herausstellte, war Ursache ein handwerklicher Verarbeitungsfehler.

Durch eine nicht fachgerechte Verbindung von zwei Frischwasser-Leitungsstücken war der fast schon fertiggestellte Neubau des Kubiz in weiten Teilen geflutet worden. Wie seinerzeit seitens der GSG betont wurde, sei aber der Einbau eines Sicherungs- und Warnsystem, wie er jetzt vorsorglich erfolgt ist, nicht baurechtlich vorgeschrieben und auch nicht versicherungsrelevant.

Und warum wird der zweite Teil des Kubiz, die Kraftzentrale aus Zeiten des Steinkohlebergbaus, nachts innen und außen hell erleuchtet, was zu hohen Stromkosten führt, wie ein Leser anmerkte? Auf Nachfrage unserer Zeitung sagte Bürgermeister Alfred Sonders (SPD), dies geschehe, um Einbrecher möglichst fernzuhalten. Auch im Neubauteil des Kubiz müsse nachts eine Notbeleuchtung eingeschaltet bleiben. Das alles sei keineswegs Geldverschwendung.

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