KSV-Familie feiert 90-jähriges Bestehen in ausgelassener Partystimmung

Von: Yannick Longerich
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Stehen im Rampenlicht: die Jubilare des SV Kohlscheid. Foto: Fotostudio Blitzlicht/Volker Löffel

Herzogenrath. Ailton und Co. waren schon längst wieder zu Hause, als der SV Kohlscheid nach dem berauschenden Erfolg des Traditionsturniers zum gemütlichen Teil des 90-jährgen Vereinsjubiläums lud. Kein „Kugelblitz“ und keine ehemaligen Bundesligaprofis – dafür Glanz und Glamour durch die lokalen Pop-Ikonen Jupp Ebert und Sarah Schiffer: Auch für den Gala-Abend im Haus Goertz hatte sich der Vorstand des KSV nicht lumpen lassen.

Von den 90 zu feiernden Jahren hat Peter Frohn 80 als aktives Mitglied selbst miterlebt und mitgestaltet. Neben Josef Neukirchen und Gotthard Dziemba wurde Frohn zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Insgesamt konnten sich 20 langjährige „KSVler“ über Urkunden und Ehrennadeln freuen.

Aufstieg bejubelt

Pünktlich zum Vereinsjubiläum konnte sich die erste Herrenmannschaft unlängst für die Kreisliga A qualifizieren. Die Truppe um Kapitän Niclas Honnie und Vereins-Urgestein Boris Piz nutzte den Abend, um sich vom Verein nochmals ausgiebig für den sportlichen Erfolg feiern zu lassen. Der Fußballkreis Aachen bedachte den Sportverein in Person von Helmut Brief (Vorsitzender des Kreisspielausschusses) Und Norbert Prenzynia (Schatzeister) mit einem Satz neuer Fußbälle.

Die Feierlaune im Festsaal nahmen Jupp Ebert und Sarah Schiffer gerne an. Ebert präsentierte sich in einzigartiger „Joe-Cocker-Manier“, die aus Kohlscheid stammende Sarah Schiffer brillierte im Duett mit ihrer unvergleichlichen Stimme – der Saal geriet buchstäblich aus dem Häuschen. Für Lachanfälle sorgte der im Grenzland bekannte „Jong aus Kerkrade“ Wieltje Vincken, der vor lauter wild geforderter Zugaben lange nicht von der Bühne kam.

Als sich am späten Abend noch die Aachener Stadtmusikanten anmeldeten, war für einen ausgelassenen Ausklangs des Abends gesorgt.

Bei Öcher Evergreens und Karnevals- sowie Fetenhits wurden noch bis tief in die Nacht gefeiert. Für die Verantwortlichen stellte sich danach nur eine Frage: Wie soll man das Erlebte beim 100-jährigen Jubiläum noch toppen?

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