Herzogenrath - Kronprinz Willem-Alexander wird Säulenpate und besucht Rolduc

Kronprinz Willem-Alexander wird Säulenpate und besucht Rolduc

Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Die historischen und sozial-kulturellen Wege im Dreiländereck sollen wieder erlebbar werden. Das haben sich Frits Sprokel, Mitinitiator der 1995 in Kerkrade-Holz gegründeten St.-Catharina-Gilde, und seine Helfer auf die Fahnen geschrieben.

Die alten Verbindungen zwischen dem einst so bedeutenden Limburg (heute Limbourg in Belgien) und dem alten Land von Rode mit der Burg Rode und der ehrwürdigen Augustiner-Chorherren-Abtei von Klosterrode (Rolduc) sind durch die Mitglieder der Gilde bekanntlich neu erarbeitet und in mehreren Etappen erwandert worden.

Die Streckenführungen werden in einem Begleitbuch beschrieben, das in Kürze in den drei Sprachen der Dreiländerregion erscheint. Ein weiterer verbindender Hinweis auf die heutige gute Zusammenarbeit ist die Umbenennung des Kirmesplatzes im belgischen Lontzen in „Rolduc-Platz” beziehungsweise „Place Rolduc”.

In Kerkrade gibt es Straßenbezeichnungen wie Lambertistraat, Heyendalstraat, Haghenstraat. Theo Kutsch, Herzogenrather Mitglied der Catharina-Gilde, weist auch auf den Architekten Moretti hin, der im 18. Jahrhundert die Ungarn-Kapelle am Aachener Dom sanierte und auch Planer der Kirche in Lontzen sowie des Fabritiusflügels in Klosterrode gewesen sei. In Herzogenrath finden sich Straßenbezeichnungen wie Klosterrather Straße und Rolducer Straße.

Für Mitte August, so freut sich Kutsch jetzt schon, habe der niederländische Kronprinz Willem Alexander seinen Besuch in Rolduc angesagt, um die Patenschaft über die dort errichtete goldgekrönte Säule für den „Hertog-Limbourg-Pad” zu übernehmen. Im August 2009, als die Säule aufgestellt wurde, habe er aus Sicherheitsgründen nicht kommen können.

Eine zweite Säule war bereits im Juni vergangenen Jahres im belgischen Limburg eingeweiht worden, sie markieren nunmehr Start und Ziel der neuen Wanderstrecke. „Auf diesem Wege berühren wir alle die Orte, an denen die Augustiner-Chorherren von Klosterrode vom 12. bis 19. Jahrhundert in Kirchen, Schulen sowie bei der Versorgung von Kranken tätig waren”, sagt Kutsch. Das waren unter anderem Klosterrode, Sinnich, Simpelveld, Vaals, Eupen, Welkenraedt, Lontzen, Goe, Baelen und Limburg - sowie natürlich Herzogenrath, Afden und Merkstein.

Informationen über das neue Begleitbuch gibt es bei Theo Kutsch (Telefon: 02407/4700).
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert