Würselen - Kronenbrot: Deutliches Zeichen zur Zukunftssicherung

Kronenbrot: Deutliches Zeichen zur Zukunftssicherung

Letzte Aktualisierung:

Würselen. Für die über 1200 Beschäftigten der Kronenbrot KG an den Standorten Würselen, Köln und Witten gibt es rückwirkend zum 1. Oktober dieses Jahres einen Folgetarifvertrag zur Zukunftssicherung und einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)/Region Aachen am Montag in einer Presseerklärung mit.

„Damit ist klar, dass es keine Standortschließung und keinen betriebsbedingten Personalabbau innerhalb des bereits 2013 begonnenen und bis Ende 2017 fortgesetzten Umstrukturierungsprozess innerhalb des Unternehmens geben wird“, so Peter Mogga, Geschäfts- und Verhandlungsführer der NGG-Region Aachen.

„Hinken weiter hinterher“

„Allerdings hat die Absicherung bei einer immer noch andauernden Umsatz- und Ertragsschwäche für alle Beschäftigten, einschließlich der leitenden Angestellten, seinen Preis. Die Löhne und Gehälter werden auch weiterhin bis zum Ende der Laufzeit hinter der allgemeinen Einkommensentwicklung hinterherhinken.“

Mogga weiter: „2016 wird es eine tabellenwirksame Einkommenserhöhung von zwei Prozent geben und 2017 eine Erhöhung von einem Prozent. Der Verzicht auf eine Einkommenssteigerung für die Monate April bis Dezember 2015 wird mit zwei bezahlten einmaligen Urlaubstagen 2016 ausgeglichen. Leider wird es auch Kürzungen über die Laufzeit bei den Feiertagszuschlägen und der Jahressonderzuwendung so wie bei Neueinstellungen geben müssen“.

Die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens werde von eigenen Sachverständigen der NGG und des Betriebsrates sehr genau in Augenschein genommen. Dies werde auch zukünftig so sein. „Wenn alle Instrumente, die von Arbeitgeber- wie Arbeitnehmerseite eingebracht wurden, jetzt zügig umgesetzt werden, kann sich die Gesamtsituation des Unternehmens am Brot- und Backwarenmarkt schnell wieder deutlich verbessern“, so Mogga weiter. Man lege ausdrücklich Wert auf einen Mitarbeiterbeteiligten Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP). „Durch die Anwendung dieses KVP-Prozesses, der nach einem bereits vor einiger Zeit durchgeführten Potenzialanalyse-Prozess, erhebliche Einsparungen mit sich bringen kann, sehen wir ein hohes Maß an Optimierungsmöglichkeiten. Auf Druck des Betriebsrates und der NGG wurde jetzt eigens eine Fachkraft für diesen Prozess eingestellt.“

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert