Kritik zur Beschaffung von Forstgerät: Kauf des Schleppers verteidigt

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Würselen. Heinz Viehoff (SPD) widerspricht der Kritik von Axel Steffes (CDU) an der Anschaffung eines Forstschleppers für den Fachdienst „Kommunale Dienstleistungsbetriebe Würselen“ (KDW). Viehoff verteidigt generell die Anschaffung von Großgeräten, wie etwa einer Hubarbeitsbühne, die ebenfalls kritisiert worden war.

Viehoff ist wie Steffes Mitglied des Ausschusses für Technik und Bauen, der mit der Beschaffung befasst war. Viehoff war zudem vor seinem Ruhestand Mitarbeiter der KDW. Der Fachausschuss tagt am heutigen Dienstag ab 17.30 Uhr im Rathaus.

Der Schlepper sei auf Grundlage eines Vorratsbeschlusses mit Blick auf zeitnahen Internethandel per Dringlichkeitsbeschluss günstig erfolgt. „Dringlichkeitsentscheidungen sind manchmal unumgänglich, um wirtschaftlichen Schaden von der Stadt abzuwenden“, argumentiert Viehoff. Die Kommunalaufsicht der Städteregion Aachen kenne diesen Sachverhalt wohl nicht.

Die Anschaffung von Großgeräten sei „keine Maximalanforderungen“, sondern „praxisgerechte Anforderungen“ zugrunde gelegt worden seien.

„Die Hubarbeitsbühne wird unter anderem für die Baumpflege eingesetzt und muss daher schräg fahrbar sein und einen 17-Meter-Ausleger haben, hier reicht eine senkrecht agierende, preiswertere Arbeitsbühne nicht aus.“ Der KDW sei eine passende gebrauchte Hubarbeitsbühne zu einem günstigen Preis angeboten worden.

Verzögerungen bei der Anschaffung seien nicht zuletzt durch die Kritik daran entstanden. Als Folge sei die günstige Arbeitsbühne zwischenzeitlich verkauft gewesen. Für die so erst viel später beschaffbare Bühne hätten 20.000 Euro mehr bezahlt werden müssen. Zwischenzeitlich seien laut Viehoff für Leihgeräte Mietkosten in Höhe von 17.000 Euro angefallen. „Hierdurch ist der Stadt ein Schaden in Höhe von 37.000 Euro entstanden.“

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