Kreuzung L136/L23: Kreisverkehr-Pläne ausgebremst

Von: Georg Pinzek
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Als Unfallbrennpunkt anerkannt: Die Kreuzung Oppener Straße/Hauptstraße/Stolberger Straße soll weiterhin zu einem Kreisverkehrplatz umgestaltet werden. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Die Pläne, den Kreuzungsbereich Oppener Straße/Hauptstraße/Stolberger Straße (L136/L23) zu einem Kreisverkehrsplatz umzugestalten, sind ausgebremst worden. Die Umsetzung scheitert derzeit an ungeklärten Grundstücksfragen.

Das bestätigte Technischer Beigeordneter Till von Hoegen auf Anfrage unserer Zeitung. „Bislang ist keine Einigung erzielt worden mit einem der Anlieger über den Kaufpreis für eine Fläche, die für die Realisierung des Baus erforderlich ist”, sagte er.

Ursprünglich sollte der Kreisel 2010/11 fertiggestellt sein. Zuversichtlich, dass es nach Realisierung des sinnvollen Tiefbauprojekt spätestens 2013 dort rundgehen wird, zeigte sich von Hoegen dennoch. Der Kreisverkehr bleibe beim Landesbetrieb Straßen.NRW in der Kategorie „Priorität 1”, um den anerkannten Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Der Landesbetrieb werde daher ein Planfeststellungsverfahren einleiten.

Von Hoegen: Rollende Bagger eine Frage der Zeit

In der Konsequenz werde der Grundstückswert der betreffenden Fläche festgelegt. Für den Technischen Beigeordneten ist es damit nur eine Frage der Zeit, wann Baurecht besteht und die Bagger anrollen können. Wenn ab Juni die neue Osttangente (K34) für den Verkehr freigegeben wird, rechnet die Stadt mit einem erheblichen Entlastungseffekt für Broichweiden. Nach Verkehrsprognosen werden täglich bis zu 11.000 Autos die zweispurige K34 befahren. Laut Prognose werden dann weniger als 10.000 Fahrzeuge am Tag für die Hauptstraße erwartet.

Unterdessen bereiten Baumaschinen den Boden für eine Expansion am Möbelstandort Würselen direkt an der betroffenen Kreuzung, die mit dem Rondell bestückt werden soll. Till von Hoegen: „Die Erweiterung des Möbelmarktes Pallen ist von der Verzögerung nicht betroffen.” Die Politik im Rathaus stimmte unlängst einer Erweiterung des Sondergebiets „Möbelhandel” im Gewerbegebiet zu.

Die Verkaufsfläche soll von insgesamt 38.500 Quadratmeter auf 46.700 Quadratmeter erhöht werden. Damit wurde der Weg freigemacht für den Pallen-Erweiterungsbau mit rund 6200 Quadratmeter Verkaufsfläche und bisher nicht genehmigte Verkaufsflächen von 2000 Quadratmetern legalisiert. Die Verkaufsfläche für das sogenannte innenstadtrelevante Nebensortiment soll an diesem Standort auf 2500 Quadratmeter begrenzt bleiben.
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