Kreuzung doch noch nicht Montag fertig

Von: Verena Müller
Letzte Aktualisierung:
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Noch einmal ein Aufschub: Die Kreuzung Luisenstraße/Kurt-Koblitz-Ring wird nicht, wie zuletzt angekündigt, am kommenden Montag fertig, sondern voraussichtlich erst am Mittwoch.

Alsdorf. Doch nicht am kommenden Montag wird die Kreuzung Kurt-Koblitz-Ring/Luisenstraße wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Das musste der Landesbetrieb Straßen NRW am Freitag auf Nachfrage gegenüber unserer Zeitung einräumen.

„Mittwoch, im Laufe des Tages“ sei der neue Termin, sagte Projektleiter Arnd Meyer. Die Asphaltierungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, an diesem Wochenende sollen die fehlenden Markierungen aufgebracht werden. „Aber dann muss noch alles abgeräumt werden“, so Meyer.

Die Absperrungen und das nicht mehr benötigte Baumaterial. „Der Gehweg von Baesweiler kommend rechts in die Luisenstraße wird dann aber noch nicht fertig sein“, sagte Meyer weiter. Hier waren neue Versorgungsleitungen verlegt worden.

Die Teilfreigabe – also der Rechtsabbiegespuren von Schaufenberg kommend auf den Ring und vom Ring in die Luisenstraße Richtung Schaufenberg – war wie angekündigt in der vergangenen Woche erfolgt. Allerdings auch nicht optimal. Für Fußgänger gibt es nämlich nur eine Ampel über den Kurt-Koblitz-Ring, aber keine über die Luisenstraße, wo nun auf Schaufenberger Seite aus zwei Richtungen Autos kommen können. Autofahrer werden lediglich mit einem Verkehrsschild auf querende Fußgänger hingewiesen.

Und während der Asphaltierungsarbeiten hätte die Fußgängerquerung nebst Ampel ein Stück von der Kreuzung weg verlegt werden können. So mussten Bauarbeiter während der laufenden Arbeiten auf Fußgänger achten und diese liefen Gefahr, sich auf dem heißen Asphalt ihre Schuhsohlen zu versauen.

Aber das sind nur Probleme im kosmetischen Bereich, wenn man die vorangegangen Mängel bedenkt.

Anfang März war mit dem Umbau begonnen worden. Der Termin für die Fertigstellung der Kreuzung war mehrfach nach hinten geschoben worden. Nicht nur zum Leidwesen der Autofahrer, sondern auch des umliegenden Einzelhandels und der Gastronomie. Und hatte man zu Beginn der Baumaßnahme noch die Hoffnung, zum Europafest wieder die Alsdorfer Innenstadt wie gewohnt erreichen und verlassen zu können, wurde man enttäuscht.

Über lange Phasen waren nur wenige Bauarbeiter im Einsatz, nur zu den Asphaltierungsarbeiten erhöhte sich die Zahl deutlich. Dazu kamen Verzögerungen durch zusätzliche Versorgungsleitungen.

Hintergrund des Umbaus ist die Unfallhäufung an dieser Stelle, vor allem bei Linksabbiegern im Gegenverkehr. Künftig hat die Kreuzung zusätzliche Abbiegespuren und die Ampeln sollen so geschaltet werden, dass Linksabbieger freie Fahrt haben. Auch Fußgänger sollen während dieser Grünphase nicht mehr queren.

1,3 Millionen Euro wird die Erweiterung voraussichtlich kosten.

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