Alsdorf - Kooperation der Alemannen trägt Früchte

Kooperation der Alemannen trägt Früchte

Von: mas
Letzte Aktualisierung:
10292847.jpg
Kampf um den Ball: Die Begegnungen der jungen Talente sind auf dem Platz ein von vielen Zuschauern beachtetes Ereignis. Foto: Malinowski
10292858.jpg
Zusammenarbeit, um Talente im Aachener Raum zu halten: Diesem Schwerpunkt verschreiben sich Aachens B-Juniorentrainer und Anschieber des Projektes, Marc Gillessen (v.l.), Mariadorfs Jugendleiter Karl-Heinz Barth, Koordinator Dirk Knops und Landalemannen-Präsident Josef Weitz. Foto: Malinowski

Alsdorf. Anstatt Vorabend-Serien zu schauen, greifen Marc Gillessen und Dirk Knops lieber zum Telefon, um sich gegenseitig anzurufen. Inhalt dieser mehrfachen wöchentlichen Gespräche ist immer derselbe: Die Ausbildung von jungen Fußballern.

Die liegt beiden Trainern sehr am Herzen. Marc Gillessen, Trainer der U 17 Junioren von Alemannia Aachen, schob im vergangenen Jahr ein Projekt an, das sehr gut eingeschlagen ist.

Am 1. Januar haben die Aachener Alemannen eine Kooperation mit den Mariadorfer Alemannen gestartet. Erste gute Ergebnisse wurden bei einem Vergleichsspieltag im Mariadorfer Südpark von beiden Partnern demonstriert und bestätigt. Dirk Knops, Koordinator des Verbundes auf Landalemannen-Seite, freute sich ebenso wie Mariadorfs Jugendleiter Karl-Heinz Barth und Klubpräsident Josef Weitz über die Resultate des ersten Halbjahres. „Es ist überhaupt nicht so, dass die einen (Aachen) nur nehmen und die anderen (Mariadorf) ausschließlich geben“, will Marc Gillessen unterstrichen wissen.

Die Gewissheit haben

Natürlich gehen in erster Linie Talente aus dem frühen Kinder- und Jugendbereich aus dem Alsdorfer Süden zur Aachener Alemannia. „Das ist uns auch sehr wichtig. Wir wollen die Gewissheit haben, dass Fußballtalente nicht nach Leverkusen oder Köln sondern lieber nach Aachen gehen“, sagt Jupp Weitz, dem angesichts des einen oder anderen Abgangs auch schon mal das Herz blutet. Aber, betont Dirk Knops: „Das ist ja auch der Hauptgrund dieser Kooperation, die Spieler hier in der Region zu halten und nicht in die großen Zentren abgeben zu wollen!“

„Es sind schon recht viele Kinder und Jugendliche bei der Talentförderung“, zeigt Marc Gillessen aber auch den anderen Weg auf. „Es kommt vor, dass Spieler den anderen Weg gehen und von Aachen dann zurück nach Mariadorf wechseln.“ Denn hier und da – darauf weißt Dirk Knops ausdrücklich hin – muss ein Talent, dass es nicht bei den Aachener Alemannen geschafft hat, aufgefangen werden. Auch schon mal in psychischer Hinsicht.

Regelmäßig tauschen sich auf beiden Seiten etwa 50 Trainer aus. Dazu diente auch der Vergleichsspieltag. Sehr gut angenommen wurde die erste Fortbildung in Aachen. Die Trainer und Betreuer widmeten sich der Thematik „Verletzungsprävention“. „Das lief sehr gut, wir freuen uns auf die nächste Fortbildung“, unterstrich Jugendleiter Barth.

Nur sekundären Wert

Es soll im zweiten Halbjahr ein weiteres Treffen angesetzt werden. Die Resultate aus den Spielvergleichen hatten nur sekundären Wert, waren sich die Kooperationspartner einig. Im Rahmen der Saisonvorbereitung 15/16 wird Gillessen, der einen erneuten Anlauf auf die Rückkehr in die Junioren-Bundesliga nimmt, mit seiner Aachener U17 im Südpark antreten. Schon etwas eher – am 19. Juni kommt Aachens U 15 zum Auftakt der Jugendsportwoche der Mariadorfer, um am Turnier teilzunehmen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert