Würselen - Konzert mit befreundetem Blasorchester

Konzert mit befreundetem Blasorchester

Von: ehg
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Auch die Kulisse war beeindruckend: Die Musiker der Cäcilia haben sich prächtig in Szene gesetzt. Foto: Sevenich

Würselen. Eine mehr als 30-jährige Freundschaft verbindet das Jungenspiel Linden-Neusen mit dem Musikverein Cäcilia Waldfeucht. Anlässlich des 30-Jährigen hatte das Blasorchester erstmals ein Nikolaus-Konzert in Linden-Neusen gegeben, das jetzt eine Neuauflage erlebte.

Wie schon bei der Premiere war zu spüren, dass Blasmusik viel mehr ist als nur Spielen von Märschen. Die außergewöhnlich zahlreichen Musiker liefen unter souveräner Leitung des in Heerlen geborenen und viel gefragten Dirigenten André Seerden zu Höchstform auf. Bedauerlich war nur, dass das vom Projekt „Unser Dorf“, dem Jungenspiel und dem Pfarrgemeinderat veranstaltete Konzert nicht die Resonanz fand, die es verdient gehabt hätte. Mit dem „Krönungsmarsch“ von Giacomo Meyerbeer, läutete der Musikverein Waldfeucht das Konzert ein.

Dabei entfaltete das 59-köpfige Blasorchester bereits seine volle Klangfülle. Als Kontrast dazu intonierte es „Hymn To The Fallen“ aus der Feder des amerikanischen Komponisten John Williams. Dann ein Abstecher zu Richard Wagner. Die Besucher machten musikalisch Bekanntschaft mit dem „Tannhäuser“, mit „Lohengrin“ und „Siegfrieds Tod“ – eine musikalische Glanzleistung. Das Orchester meisterte die großen Herausforderungen mit Bravour, dank seines Dirigenten André Seerden.

Vielstimmig und harmonisch

Beim „Benedictus“ des Waliser Komponisten Karl Jenkins setzte sich als Solist Frank L‘Ortije auf seinem Tenorhorn prächtig in Szene. Mit „Prince Of Thieves“ von Michael Kamen setzte das vielstimmige harmonische Blasorchester „Robin Hood, dem König der Diebe“, ein musikalisches Denkmal. Schwungvoll ging es mit „Funiculi, Funicula“, dem 1880 entstandenen Lied über die Luftseilbahn auf den Vesuv von Luigi Denza in die wohl verdiente Pause.

Facettenreich ging es danach weiter. Erst sieben Minuten lang mit „Coldplay On Stage“ und anschließend mit einem Glenn-Miller-Medley. Bei „In the Mood“ brillierten vor allem die Saxophone. Phil Collins „grüßte“ aus der Ferne bei dem zu seinen Ehren gebotenen Medley. Als Gesangssolist brillierte Frank Bischofs bei „Feeling Good“ von Michael Bublé. Das war Gänsehaut-Feeling pur. Am Ende reihte sich noch „Thriller“ von Michael Jackson in der Reihe der zeitgenössischen Pop-Kompositionen.

Bei der Zugabe kehrte das spielfreudige Orchester von der Weltbühne zurück in hiesige Gefilde und dabei zur traditionellen konzertanten Blasmusik. Es verabschiedete sich mit dem „Schwabengruß“. Der Beifall kannte keine Grenzen.

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