Würselen - Konzert in St. Lucia stimmt auf das Weihnachtsfest ein

Konzert in St. Lucia stimmt auf das Weihnachtsfest ein

Von: ehg
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Konzert in der Broichweidener Kirche St. Lucia: Unter der Leitung von Manfred Lutter läuft der Chor Lucivers zur Hochform auf. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Mit weihnachtlicher Musik aus aller Welt stieß der Chor Lucivers in der Kirche St. Lucia in Weiden eine weitere Tür im Advent musikalisch auf hohem Niveau weit auf.

Bei der facettenreichen Gestaltung des Programms wirkten neben dem Chor das Instrumental-Ensemble Lucitones mit Iris Donner-Hermanns (Klarinette), Claudia Pütz (Querflöte), Werner Wienands (Piano) und Bernd Bresseler Gitarre) sowie die brillante Sopranistin Maria Regina Heyne, begleitet am Klavier von Ina Otte, mit.

Kunstvolle Lichteffekte

Sein Debüt als Dirigent gab Manfred Lutter, der einfühlsam und souverän den Stab führte. Durch ausgefeilte Lichttechnik hatte Heinz Dautzenberg das Gotteshaus sowohl innen als auch außen kunstvoll mit reichen Effekten ins Szene gesetzt. Mit besinnlichen Worten stimmte Thomas Krieger die zahlreichen Besucher – die Sitzplätze reichten nicht aus – auf den gelungenen Konzertabend ein.

Afrikanische Lebensfreude spiegelte sich in „Amezaliwa“, einem Lied aus Tansania wider, mit dem der Chor den roten Teppich ausrollte. Es folgte „Gabrielas Sang“ des schwedischen Komponisten Stefan Nilsson, untermalt von Querflöte und Klavier. Mit „Geht zu den Ställen“ von Ludger Edelkötter appellierte der Chor bei der nächsten Darbietung an die begeisterten Zuhörer, die mit Applaus nicht geizten.

Als Kontrast dazu intonierte „Lucitones“ das von Helmut Eisel arrangierte Stück „Sorry, Papa Joe“ von Joseph Haydn. In „Mr. Bach meets Klezmer“ gingen zwei unterschiedliche Genre eine überraschende Symbiose ein. Ein italienisches Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert, „Tu scendi dalle stelle“, stimmte die Sopranistin an.

Klangfülle entfaltet

Ebenso begeisterte Maria Regina Heyne mit „A la Noel, al la minuit“ aus Frankreich. Zurück meldete sich die Solistin nach der Pause mit „To drive the cold winter away“, einem englischen Lied aus dem 17. Jahrhundert, und mit „Vom Himmel hoch da komm ich her“ von Johann Sebastian Bach, des barocken deutschen Meisters.

Seine Klangfülle entfaltete der Chor bei dem keltischen Lied „Child in an Manger“, arrangiert von dem zeitgenössischen englischen Komponisten John Ruter, aber auch bei dem Stück „Torches“ von John Joubert. Vereint mit den Konzertbesuchern wurde „Wir sagen euch an den lieben Advent“ angestimmt, bevor es in die Pause bei Wein und Fingerfood ging.

Mit Applaus belohnt

Der Chor präsentierte im zweiten Teil „Freut euch ihr Christen“, begleitet von Hans-Josef Schümmer auf der Kleist-Orgel. „Lucitones“ setzte mit „You rise me up“ und „The Fairytale of New York“ weitere Glanzlichter.

Zur Hochform liefen die Sängerinnen und Sänger im Verein mit der Sopranistin beim „Petit Papa Noel“ des französischen Komponisten Henri Martinet auf.

Das begeisterte Konzertpublikum honorierte die gebotenen sowohl gesanglichen als auch instrumentalen musikalischen Leistungen mit lang anhaltendem Applaus, sogar mit stehenden Ovationen. Lieder zum Mitsingen stimmten Besucher und Chor mit Manfred Lutter am Klavier zum Abschluss eines stimmungsvollen Konzertes an.

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